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Das Panda-Weibchen Bao Bao vor seinem 16-stündigen Direktflug von Washington D.C. nach China.

KEYSTONE/EPA/JIM LO SCALZO

(sda-ats)

In der US-Hauptstadt Washington ist am Dienstag die dreieinhalbjährige Panda-Bärin Bao Bao mit viel Tamtam verabschiedet worden. Das bei Zoobesuchern beliebte Weibchen geht nach China, um dort an einem Reproduktionsprogramm teilzunehmen.

Per 16-stündigem Direktflug an Bord eines Spezialtransporters wird die Bärin in das als Panda-Welthauptstadt geltende Chengdu gebracht. In einem Stahlkäfig wurde Bao Bao am Flughafen Dulles in die Maschine gebracht. Mit an Bord waren ein Tierarzt und ein Pfleger. Den Flug dürfte sie wohl fressend verbringen - rund 30 Kilogramm Futter, vor allem Bambuspflanzen, wurden dafür mit verladen.

Zum Abschied von Bao Bao waren am vergangenen Wochenende rund 60'000 Besucher in den Washingtoner Zoo gekommen, manche von ihnen von sehr weit her. Ihr Abtransport aus dem Tiergehege wurde per Livestream im Sozialnetzwerk Facebook übertragen.

Zu seiner Taufe hatte die 2013 geborene Bao Bao Glückwünsche von der damaligen US-First Lady Michelle Obama und Chinas First Lady Peng Liyuan erhalten. In China werden die bedrohten Tiere sehr verehrt. Schätzungen zufolge leben noch rund 1800 wilde Pandabären in der Provinz Sichuan.

SDA-ATS

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