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C&A steht offenbar vor dem Verkauf an chinesische Investoren

Die Textil-Handelskette C&A zählt rund 2000 Filialen in 21 Ländern. (Symbolbild)

KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

(sda-ats)

Die Textil-Handelskette C&A steht einem Medienbericht zufolge möglicherweise kurz vor dem Verkauf. Die Eigentümerfamilie, die ihre Anteile in einer Firma in der Schweiz bündelt, plane, das 1841 gegründete Traditionsunternehmen an Investoren aus China zu verkaufen.

Wie das deutsche Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Sonntagabend berichtete, soll der Deal angeblich kurz vor dem Abschluss stehen, hiess es unter Berufung auf Insider.

C&A beschäftigt nach eigenen Angaben rund 60'000 Mitarbeiter und hat rund 2000 Filialen in 21 Ländern. Das deutsche Traditionsunternehmen, das sich im Besitz der Familie Brenninkmeijer befindet, war 1841 gegründet worden. Die Anteile der C&A-Eigentümerfamilie sind in der Cofra Holding AG mit Sitz in Zug gebündelt.

Die Modekette C&A prüft die Expansion nach China und im digitalen Bereich. Das könne auch Partnerschaften und externe Beteiligungen beinhalten, teilte die Schweizer Familienholding Cofra am Montag mit.

"C&A blickt auf eine herausragende Geschäftsleistung in 2017 zurück und wir wollen auf diesem Momentum durch weitere Innovation und Expansion aufbauen", hiess es in der Mitteilung. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Unternehmens würden auch Wege geprüft, in starken Wachstumsmärkten wie China Fuss zu fassen.

Ein C&A-Sprecher in Düsseldorf wollte den "Spiegel"-Bericht nicht kommentieren. C&A hatte zuletzt mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen. Der zunehmende Online-Handel sowie Billiganbieter wie Primark machten der Kette zu schaffen. Anfang August hatte der ehemalige Rewe-Chef Alain Caparros die Leitung bei C&A Europa übernommen, um das Familienunternehmen zurück in die Erfolgsspur zu holen.

Die Familie Brenninkmeijer zählt dem Bericht zufolge mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 20 Milliarden Euro zu den reichsten Familien in Europa.

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