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Der Internationale Sportgerichtshof CAS leitet ein Verfahren gegen den russischen Mixed-Curler Alexander Kruschelnizki ein.

Die Ad-hoc-Kammer des CAS in Pyeongchang wird sich mit dem Fall des Russen beschäftigen. Ein Termin für die Anhörung steht laut CAS noch nicht fest.

Kruschelnizki hat in Südkorea zusammen mit seiner Frau Anastasia Brysgalowa im Mixed-Curling Bronze gewonnen. Im Halbfinal unterlag das Duo den späteren Schweizer Silbermedaillengewinnern Jenny Perret/Martin Rios.

Nach der positiven A-Probe, bei der laut russischen Medienberichten Meldonium bei Kruschelnizki nachgewiesen wurde, sollte die B-Probe noch am Montag analysiert werden. Der Sportler selbst hat Doping bestritten. Meldonium steht seit dem 1. Januar 2016 auf der Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA.

Der Dopingfall Kruschelnizki bei den Winterspielen gefährdet die Rückkehr Russlands in die olympische Familie. Die Bewertungskommission werde diesen Fall berücksichtigen, erklärte Mark Adams, der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), am Montag.

Russlands Nationales Olympisches Komitee ist derzeit wegen des systematischen Doping-Betrugs bei den Heimspielen in Sotschi 2014 vom IOC suspendiert. In Südkorea dürfen die Sportler des Landes nur unter neutraler Flagge und ohne eigene Hymne starten. Das IOC hatte nach einem Prüfverfahren einer Reihe von russischen Topstars die Olympia-Teilnahme verweigert.

Eine Kommission unter Vorsitz von IOC-Mitglied Nicole Hoevertsz von den Niederländischen Antillen begutachtet während der Winterspiele, ob sich die Russen an einen im Voraus festgelegten Verhaltenskodex halten. Am Samstag entscheidet die IOC-Exekutive auf Empfehlung der dreiköpfigen Gruppe, ob die Suspendierung von Russlands NOK aufgehoben wird und die Russen wieder unter eigener Fahne an der Schlussfeier teilnehmen dürfen.

"Es gibt eine Reihe von Bedingungen, bevor sie ein Ja bekommen", erläuterte Adams. Eine der Verhaltensregeln für die Russen beinhaltet die Einhaltung der Anti-Doping-Regeln. Sollten die Vorgaben des IOC "im Wortlaut und im Geist" nicht erfüllt werden, "wird es Konsequenzen geben", kündigte Adams an. "Es wäre sehr enttäuschend, wenn der Fall bewiesen wird", betonte der IOC-Sprecher.

Sportler aus Russland gehörten im Vorfeld der Spiele zu den am meisten getesteten Athleten. Der bisher einzige Dopingfall in Pyeongchang hatte den japanischen Eisschnellläufer Kei Saito betroffen. Ihm wurde das Diuretikum Acetalozamid nachgewiesen.

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SDA-ATS