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Im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt zeichnet sich nach der Landtagswahl eine Fortsetzung der grossen Koalition ab. Die CDU blieb bei dem Urnengang am Sonntag trotz deutlicher Verluste von 3,7 Punkten mit 32,5 Prozent die stärkste Kraft.

Ihr bisheriger Koalitionspartner SPD verharrte mit 21,5 Prozent nahe dem Ergebnis von 2006 (21,4 Prozent). Trotz eines leichten Minus von 0,4 Punkten blieb die Linkspartei mit 23,7 Prozent zweitstärkste Kraft.

Die Grünen verdoppelten nahezu ihr Ergebnis von 2006 und ziehen nach 13 Jahren mit 7,1 Prozent wieder in den Landtag ein. Dagegen wird die FDP nicht mehr im Magdeburger Landesparlament vertreten sein: Sie scheiterte mit 3,8 (2006: 6,7) Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. Auch die NPD verpasste mit 4,6 Prozent den Einzug ins Parlament.

Im neuen Landtag stellt die CDU von Spitzenkandidat Reiner Haseloff 41 Abgeordnete, der alte und möglicherweise neue Koalitionspartner SPD 26. Die Linkspartei erhält 29 Sitze, die Grünen 9.

Damit sind rein rechnerisch eine grosse Koalition sowie ein rot-rotes Regierungsbündnis möglich. Ein rot-rotes Bündnis - es wäre landesweit das erste - schloss die SPD aber noch am Wahlabend aus.

Da die Linke stärker ist, würde sie den Ministerpräsidenten stellen. SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn sagte, seine Partei sei nicht bereit, Juniorpartner der Linkspartei zu sein und deren Spitzenkandidaten Wulf Gallert zum Regierungschef zu wählen.

Damit deutet alles auf eine Fortsetzung der grossen Koalition hin. Auch Haseloff erklärte, die Wähler wollten die Fortsetzung des Bündnisses mit der SPD. Jetzt sollten rasch Gespräche mit den Sozialdemokraten geführt werden. Der bisherige Regierungschef Wolfgang Böhmer (CDU) war aus Altersgründen nicht mehr angetreten.

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SDA-ATS