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Der CEO des schwedischen Unternehmens Saab, welches den Kampfjet Gripen herstellt, Haakan Buskhe, ist nach eigenen Angaben mehrmals auf seinem Handy abgehört worden. Die Lauschangriffe seien während der Verhandlungen mit dem Bundesrat über den Gripen-Kauf erfolgt.

In einem Interview mit der Tageszeitung "Svenska Dagbladet" vom Freitag erhebt der Saab-CEO Vorwürfe an die Konkurrenzfirmen Dassault und EADS, welche die Kampfjets Rafale respektive Eurofighter herstellen. Namen nennt Buskhe aber keine.

Jemand habe sein Handy gehackt und in seinem Namen gefälschte Textnachrichten gesendet, sagte Buskhe. Er sei beobachtet worden und er wisse genau, dass sein Mobiltelefon mehrere Male angezapft worden sei. Buskhe äusserte sich "erstaunt darüber, wie unsere Konkurrenten arbeiten".

Der Bundesrat will 22 Gripen-Kampfjets kaufen. Das letzte Wort dazu dürfte das Stimmvolk haben. Der Saab-Chef sagte im Interview, er sei zuversichtlich, dass das Geschäft mit der Schweiz zu einem Abschluss kommen werde.

SDA-ATS