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Judo - Ludovic Chammartin überrascht an den Judo-EM in Budapest mit dem Gewinn von EM-Silber in der Kategorie bis 60 kg. Nach 4:0 Siegen wird er erst im Final vom Georgier Amiran Papinaschwili bezwungen.
Papinaschwili führte die Ippon-Entscheidung mit einer Konter-Hüfttechnik herbei. Chammartin hatte auf dem Weg in den Final einen Hochkaräter nach dem anderen bezwungen. In den Halbfinals setzte er sich gegen Yanislav Gerchev (Bul/U23-Europameister von 2011) nach einem Rückstand (Yuko) mit Waza-Ari durch. Davor siegte Chammartin gegen David Pulkrabek (Tsch) und Sofiane Milous (Fr/Europameister 2010) jeweils vorzeitig sowie durch Strafvorteil gegen den zweifachen EM-Dritten Jeroen Mooren (Ho). Seine starke Form hatte Chammartin bereits Ende März mit einem zweiten Rang an den Swiss Open in Genf unter Beweis gestellt.
Der letztjährige Olympia-Teilnehmer realisierte damit das erste EM-Edelmetall der Schweizer Männer seit Sergei Aschwanden. Der Olympia-Dritte von 2008 (90 kg) hatte 2006 EM-Bronze im Limit bis 81 kg geholt. Aschwanden hatte zudem noch drei weitere EM-Medaillen (darunter zwei Titel) sowie zweimal WM-Edelmetall (2001 Bronze und 2003 Silber) geholt.
Für den im Mai 28 Jahre alt werdende Chammartin ist der Gewinn von EM-Edelmetall der klar bedeutendste Erfolg. Auf der U23-Stufe hatte Chammartin einst ebenfalls EM-Bronze gewonnen. Daneben erreichte er auf der Stufe Weltcup beziehungsweise "Kontinental Open" viermal einen dritten Podestplatz. Chammartin hatte im Vorjahr als männlicher Judoka für die Schweiz die Olympia-Qualifikation geschafft, war in London aber über die Sechzehntelfinals nicht hinausgekommen. Sein EM-Finalbezwinger Papinaschwili hatte auf höchster internationaler Turnier-Stufe schon elf Podestplätze errungen (zweimal Platz 1).

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SDA-ATS