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Die Gedenkveranstaltungen zum 40. Todestages von Charlie Chaplin wurden am Mittwoch von Museums-Direktor Jean-Pierre Pigeon (links) und dem Sohn des Ausnahmekünstlers, Eugene Chaplin (rechts) bekannt gegeben.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Mit 300'000 Besuchern pro Jahr hat sich das Chaplin-Museum bei Vevey VD auf Anhieb unter den wichtigsten Touristenattraktionen der Westschweiz etabliert. Für den 40. Todestag des Ausnahmekünstlers sind besondere Aktionen geplant.

In den ersten zwölf Monaten nach der Eröffnung der "Chaplin's World" vom 16. April 2016 strömten 300'000 Besucherinnen und Besucher in das Museum. "Das übertrifft unsere Erwartungen, wir rechneten mit 220'000 Besuchern", sagte Museums-Direktor Jean-Pierre Pigeon am Mittwoch.

Auch während anderthalb Jahren bestätige sich die Marke von 300'000 Besuchern pro Jahr, sagte Pigeon. Der Museums-Direktor zeigte sich erstaunt über die vielen Familien, welche in das ehemalige Wohnhaus Manoir de Ban von Chaplin in Corsier-sur-Vevey VD strömen.

"Ich habe mich geirrt. Ich habe gedacht, dass die Senioren unsere erste Zielgruppe bilden. Schlussendlich sind es die Familien", sagte Pigeon. Derzeit stammen 70 Prozent der Besucher aus der Schweiz und 30 Prozent aus dem Ausland - dieses Verhältnis dürfte in den kommenden Jahren umkehren.

Seit der Eröffnung berichteten zudem 1683 Journalisten aus aller Welt über das Museum. Das dürfte die Region weltweit in die Schlagzeilen gebracht haben, freut sich Jean-Pierre Pigeon.

Statue auf dem Jungfraujoch

Am Weihnachtstag vor 40 Jahren verstarb Charlie Chaplin, weshalb das Museum einige besondere Aktionen plant. Am 7. Dezember wird eine Statue aus Eis auf dem Jungfraujoch auf 3454 Metern über Meer eingeweiht.

Sie zeigt Chaplin in seiner Paraderolle des Vagabunden - des Tramps - neben einem Kind sitzend und stellt damit eine Szene aus dem Film "The Kid" nach. Das Museum bietet zu Ehren von Chaplin zudem kurze Flüge mit einem Heissluftballon von Manoir de Ban aus an.

Der Ballon nimmt 2018 auch an Ballonfestivals wie der Emmentaler Ballonwoche oder des 40. Internationalen Ballonfestivals von Château-d'Oex teil. Am 25. Dezember öffnet das Museum anlässlich des 40. Todestages ausnahmsweise zum reduzierten Preis von 10 Franken.

Wohnhaus und Studio

Das nach jahrzehntelangen Vorbereitungen eröffnete Museum zeigt das Leben und das Werk von Charlie Chaplin (1889-1977). Er wohnte mit seiner Familie von 1952 bis zu seinem Tod im Manoir oberhalb von Vevey.

Im Wohnhaus zeigen mehrere Zimmer originalgetreu Leben und Alltag von Chaplin. Ein neu gebautes Studio widmet sich dem Filmschaffen. Die "Chaplin's World by Grévin" kostete 60 Millionen Franken. Grévin ist ein Ableger der französischen Gruppe Compagnie des Alpes, die in der Freizeit- und Unterhaltungsindustrie tätig ist.

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SDA-ATS