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Stuttgart - Die Proteste gegen das umstrittene Bahnprojekt "Stuttgart 21" haben offenbar erste Wirkung gezeigt. Bahnchef Rüdiger Grube erklärte sich bereit, mit den Kritikern des Milliardenprojekts an einen Tisch zu sitzen.
Als Bedingung forderten die Gegner aber, zumindest während der Gespräche die Bauarbeiten auszusetzen.
Am Freitagabend hatten nach Angaben der Polizei 30'000, nach Veranstalterangaben 50'000 Menschen trotz strömenden Regens in Stuttgart friedlich gegen den Bau des neuen Bahnhofs protestiert. Dieser gilt zusammen mit der Schnellbahnanbindung an Ulm als das grösste Infrastrukturprojekt Europas.
Grube räumte im Radiosender SWR ein, die Kommunikation rund um den Bau sei "sehr, sehr schlecht gelaufen". Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus habe vorgeschlagen, sich nun an einen Tisch zu setzen. Dazu sei er bereit. Allerdings lehnte er Bedingungen für die Gespräche ab.
Der Sprecher des Aktionsbündnisses gegen das Projekt, Axel Wieland, begrüsste das Angebot Grubes als positiv. Er schlug gegenüber der Nachrichtenagentur AFP vor, sich zunächst zu einem Gespräch zu treffen, bei dem dann auch der Modus für weitere Gespräche festgelegt werden könnte.
Allerdings fordere das Bündnis, dass am Tag dieses ersten Gesprächs "auf jeden Fall" die Bauarbeiten am alten Bahnhof ruhen. Auch bei weiteren Gesprächen sollten die Bauarbeiten ruhen.
Die Bahnhofsgegner wollen ihre Proteste ausserdem unvermindert fortsetzen. Am Montag soll die nächste Grossdemonstration stattfinden, zu der laut Wieland etwa 10'000 Menschen erwartet werden. Am Samstag blieb es am bisherigen Hauptbahnhof ruhig.

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SDA-ATS