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Chef der Verkehrspolizei in Indonesien wegen Korruption vor Gericht

Indonesiens einst oberster Verkehrspolizist ist trotz überschaubaren Gehalts mit Luxus-Karossen unterwegs gewesen. Am Dienstag stand Djoko Susilo in Jakarta wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht.

Staatsanwälte werfen ihm vor, Schmiergeld im Umfang von 32 Milliarden Rupien (etwa 3 Millionen Franken) angenommen zu haben, wie aus der Anklageschrift hervorgeht. Das Geld stammt nicht von kleinen Verkehrssündern: Susilo soll einer Firma einen Auftrag zur Lieferung von Fahrsimulatoren zugeschanzt haben. Ihm drohen 20 Jahre Haft.

Nach einer aktuellen Umfrage halten Indonesier die Polizei, das Repräsentantenhaus und das Steueramt für die korruptesten Einrichtungen im Land.

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