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Nur wenige Tage bleiben den Skirennfahrerinnen, um nach Ende der Winterspiele wieder in die Weltcup-Normalität zurückzufinden und für die Rennen in Crans-Montana bereit zu sein.

Swiss-Ski-Cheftrainer Hans Flatscher ist überzeugt, dass seine Fahrerinnen am Wochenende in Crans-Montana eine gute Rolle spielen werden. "Eine Verschnaufpause lag nicht gross drin. Doch wir sind im Kampf um die Kristallkugeln auf Kurs und generell gut aufgestellt. Wir können uns auf schöne Heimrennen freuen", so Flatscher.

Im olympischen Super-G waren die Schweizerinnen ohne Medaille geblieben. Lara Gut klassierte sich als Vierte, nur einen Hundertstel hinter dem Bronzeplatz. Für den Super-G am Samstag in Crans-Montana (Start 10.30 Uhr) spricht Flatscher deshalb davon, "noch eine Rechnung" begleichen zu wollen. Zu Gut, die zum Olympia-Abschluss in Südkorea wegen Beschwerden im linken Knie auf den ursprünglich geplanten Einsatz in der Kombination verzichtete, sagt der Salzburger: "Lara hat die kurze Zeit perfekt genutzt. Sie ist wieder topfit."

Kristallkugeln dank Holdener und Gut?

Das muss die Tessinerin, die im Super-G die besten Chancen auf den Gewinn der Kristallkugel hat, im Duell mit Tina Weirather auch haben. Auch wenn die Liechtensteinerin seit vielen Jahren eine Trainingsgemeinschaft mit den Schweizerinnen hat, so verhehlt Flatscher nicht, "dass ich letztlich der Schweizer Cheftrainer bin und deshalb natürlich vor allem auf Lara hoffe".

In der Kombination am Sonntag wird der Weg zum Sieg erst recht über eine Schweizerin führen. Mit der Aussage "Wir haben ein gutes Team am Start", betreibt der Cheftrainer Understatement. Mit Olympiasiegerin Michelle Gisin, der Olympia-Dritten und Weltmeisterin Wendy Holdener sowie der WM-Vierten Denise Feierabend und auch Gut stellt Swiss-Ski das eindeutig stärkste Team.

Vor allem Holdener, die Ende Januar in Lenzerheide die bislang einzige Kombination in diesem Weltcup-Winter gewonnen hatte, sieht Flatscher in sehr guter Ausgangslage, um die Kristallkugel zu holen. "Doch man muss die Kugel immer noch zuerst nach Hause bringen. Ein Kombi-Tag ist lang, und es kann viel passieren."

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