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Der anhaltende Chemie-Boom und ein kräftig anziehendes Agrochemiegeschäft haben dem deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer einen überraschend guten Jahresstart beschert. Unter dem Strich verdiente Bayer 684 (Vorjahr 631) Mio. Euro.

Zum starken Jahresauftakt hätten alle drei Teilkonzerne beigetragen, erklärte Konzernchef Marijn Dekkers bei Vorlage des Quartalsberichts am Donnerstag. Besonders erfreulich sei der Saisonstart für die Pflanzenschutzsparte CropScience gewesen. Im Kunststoffgeschäft profitierte Bayer von der guten Konjunktur.

Bayer steigerte in den ersten drei Monaten seinen um Sondereinflüsse bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 22,3 Prozent auf 2,23 Mrd. Euro. Der Konzernumsatz legte um 13,2 Prozent auf 9,42 Mrd. Euro zu, der Überschuss erhöhte sich um 8,4 Prozent auf 684 Mio. Euro.

Optimistisch für Gesamtjahr

Im Gesamtjahr will Bayer nun den Umsatz, der 2010 um 13 Prozent auf den Rekordwert von 35,1 Mrd. Euro kletterte, um Währungseinflüsse und um Zu- und Verkäufe bereinigt um fünf bis sieben Prozent verbessern. Bisher wurde ein Plus von vier bis sechs Prozent angepeilt.

Der bereinigte operative Gewinn soll von 7,1 Mrd. im vergangenen Jahr nun auf über 7,5 Mrd. Euro steigen. Bisher hatte Dekkers einen operativen Gewinn in Richtung 7,5 Mrd. Euro in Aussicht gestellt.

Hauptgrund für die optimistischere Jahresprognose ist, dass Bayer im Pflanzenschutzgeschäft inzwischen bessere Geschäfte erwartet. Zudem profitierte die Pflanzenschutzsparte davon, dass die Preise für wichtige Agrarerzeugnisse wie Soja, Weizen oder Mais seit Monaten hoch sind. Das kurbelt die Nachfrage nach Pestiziden an.

Im der Gesundheitssparte HealthCare profitierte der Konzern von einer guten Nachfrage nach verschreibungsfreien Gesundheitsprodukten. Dagegen spürte Bayer im Pharmageschäft die Generikakonkurrenz bei den Verhütungsmitteln Yaz und Yasmin.

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SDA-ATS