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Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru unterzeichnen Abkommen

Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru haben ein Pazifik-Abkommen zur engeren Verflechtung der Wirtschaft ihrer Länder geschlossen. "Heute wurde eine wirkliche lateinamerikanische Pazifik-Allianz ins Leben gerufen", sagte Mexikos Präsident Felipe Calderón beim Treffen in Perus Hauptstadt Lima.

Die vier Länder betreiben eine liberalere Wirtschaftspolitik als die meisten anderen lateinamerikanischen Staaten und weisen positive gesamtwirtschaftliche Daten auf. Calderón betonte am Donnerstag (Ortszeit), der neue Staatenbund sei wirtschaftlich jetzt schon bedeutender als der vor 20 Jahren gegründete Gemeinsame Markt des Südens (Mercosur).

Das Dokument wurde auch von den Präsidenten Sebastián Piñera (Chile), Juan Manuel Santos (Kolumbien) und Gastgeber Alan Garcia (Peru) unterzeichnet. Für Panama, das dem Bund in Kürze beitreten will, unterzeichnete dessen Kabinettsmitglied Rómulo Raux.

Der neue Verbund präsentiert 35 Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts Lateinamerikas. Die Zahl der sich teilweise überschneidenden Regional- und Integrationsbündnisse, die sich alle mehr oder weniger die Europäische Union zum Vorbild genommen haben, hat sich damit noch vergrössert. So sind Chile, Peru und Kolumbien auch Mitglieder der südamerikanischen Staatenunion Unasur, die ähnliche Ziele verfolgt.

Mexiko ist zugleich Mitglied der nordamerikanischen Freihandelszone Nafta mit den USA und Kanada, Kolumbien und Peru sind Mitglieder in der Anden-Gemeinschaft CAN, die ebenfalls der EU nacheifert. Ob sich aus allen diesen Bündnissen eines Tages eine Art Lateinamerikanische Union entwickeln wird, ist umstritten.

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