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China hat von den europäischen Staaten mehr Einsatz bei der Haushaltssanierung verlangt. Beim Frühjahrestreffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington rief die chinesische Delegation die Europäer am Samstag auf, ihre Bemühungen beim Schuldenabbau zu verstärken.

"Um die mit der Staatsverschuldung verbundenen Risiken zu verringern, sind effizientere Massnahmen notwendig", sagte Chinas Vize-Zentralbankchef Yi Gang. Die Schuldenkrise in Europa sei weiter "ernst".

China erinnerte Europa an die Empfehlung des IWF für die führenden Industrieländer, ihren Schuldenstand bis 2030 auf 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu drücken. Den am Dienstag vom IWF veröffentlichten Zahlen zufolge liegen alle grossen EU-Staaten in diesem Jahr über dieser Grenze.

Am Abschlusstag des Frühjahrestreffens von IWF und Weltbank setzten Finanzminister und Zentralbankchefs aus aller Welt ihre Gespräche fort.

Hilfen für arabische Länder

Am Vormittag (Ortszeit) trat der Internationalen Währungs- und Finanzausschuss (IMFC), das 24-köpfige Steuerungsorgan des IWF, zu Beratungen zusammen. Dabei sollte es neben der weltwirtschaftlichen Entwicklung auch um Hilfen für arabische Länder nach den Umwälzungen gehen.

Der Chef des internationalen Finanzstabilitätsrats (FSB), Mario Draghi, lobte unterdessen Fortschritte bei der Reform der internationalen Finanzarchitektur. Allerdings gebe es im weltweiten Bankensystem weiter "Schwächen", sagte der italienische Notenbankchef laut Redetext.

So seien in einigen Ländern Risiken im Bankensektor eng an Ausfallrisiken von Staatsanleihen gekoppelt. Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) hatten den FSB als Beratungsgremium für die Reform des Finanzsystem geschaffen.

Wachstum alleine reicht nicht aus

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat davor gewarnt, angesichts der globalen Konjunkturerholung die soziale Dimension und neue Risiken aus den Augen zu verlieren.

"Wachstum allein ist nicht genug", sagte der Direktor des Internationalen Währungsfonds am Samstag in Washington. Bisher habe die Erholung nicht ausreichend Jobs produziert. "Das alte Paradigma, nachdem Arbeitsplätze dem Wachstum folgen, stimmt nicht mehr."

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SDA-ATS