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Für einen Rolls Royce setzt es in China künftig eine 10-prozentige Luxussteuer ab. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA/ADRIAN BRADSHAW

(sda-ats)

Im Kampf gegen Luftverschmutzung und Protz verhängt China eine Sondersteuer von zehn Prozent auf Luxusautos. Dadurch solle die Verschwendung von Geld eingedämmt werden, teilte das Finanzministerium am Mittwochabend mit.

Betroffen seien Fahrzeuge ab einem Preis von 1,3 Millionen Yuan (rund 190'000 Franken). Die Steuer wird bei Autos zum Beispiel der Marken Ferrari, Aston Martin und Rolls-Royce fällig. Sie soll von Donnerstag an gelten.

Die chinesische Führung, allen voran Präsident Xi Jinping, geht seit einigen Jahren gegen allzu grossen Protz der Reichen vor. Auf den Verkauf von Luxusgütern wie Edel-Spirituosen und teure Handtaschen hat sich das bereits ausgewirkt.

Die Steuer auf Nobelkarossen dürfte zwar nur die Superreichen in der Volksrepublik treffen. Doch ist sie ein weiteres Zeichen dafür, dass der kommunistischen Führung die Zurschaustellung von Reichtum ein Dorn im Auge ist.

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SDA-ATS