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GM-Mitarbeiter in Hubei: Der chinesische Ableger von General Motors ist wegen Preisabsprachen gebüsst worden. (Archiv)

KEYSTONE/AP CHINATOPIX

(sda-ats)

Die chinesische Niederlassung des US-Autokonzerns General Motors (GM) ist wegen Preisabsprachen zur Zahlung von 201 Millionen Yuan (umgerechnet knapp 29,7 Millionen Franken) verdonnert worden.

Saic-GM, ein Jointventure aus GM und dem staatlichen chinesischen Autobauer Saic, sei mit der Strafe belegt worden, weil es "die Rechte der Verbraucher und seiner Wettbewerber verletzt" habe, teilte die Kommission für Entwicklung und Wirtschaft in Shanghai am Freitag auf ihrer Website mit.

Die Summe entspricht fast vier Prozent des Umsatzes von Saic-GM auf dem chinesischen Festland im vergangen Jahr. "Die Strafe ist gerecht", zitierte die staatliche Zeitung "China Daily" Xu Xinhu, der mit der Untersuchung gegen GM beauftragt war. Seiner Behörde gehe es nur darum, "die Marktordnung zu verbessern".

Saic-GM werde die Entscheidung akzeptieren, teilte das Unternehmen laut dem Internetportal "Today's Economic News" mit. Demnach war es das zweite Mal innerhalb weniger Wochen, dass die chinesischen Behörden eine Millionenstrafe gegen ein US-Unternehmen wegen wettbewerbsverzerrenden Verhaltens verhängten. Medtronic, ein US-Zulieferer für medizinische Geräte, muss dem Bericht zufolge 119 Millionen Yuan Strafe (17,6 Millionen Franken) zahlen.

Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China könnten sich nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump am 20. Januar verschlechtern. Im Wahlkampf hatte der Rechtspopulist mehrfach angekündigt, Importe aus China mit einem Einfuhrzoll in Höhe von 45 Prozent zu belegen.

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SDA-ATS