Ciriaco Sforza debütiert in einem K.o.-Spiel

Dieser Inhalt wurde am 17. September 2020 - 04:00 publiziert
(Keystone-SDA)

Der FC Basel und Servette müssen am Donnerstag je ihre zweite von drei Hürden auf dem Weg in die Europa League nehmen. Basel spielt in Osijek in Kroatien, Servette daheim gegen Stade Reims.

Wie in der Champions League fallen die Entscheidungen auch in der 3. Qualifikationsrunde der Europa League in nur einem Spiel. Rückspiele gibt es nicht. Für Ciriaco Sforza gibt das Debüt als Trainer des FC Basel also in einem wichtigen K.o.-Spiel.

NK Osijek aus der Stadt im äussersten Osten des Landes nahe dem Dreiländereck mit Ungarn und Serbien gehört innerhalb Kroatiens zu den aufstrebenden Klubs. Noch vor dem traditionsreichen Hajduk Split beendete Osijek die letzte Meisterschaft im 4. Rang, nur drei Punkte hinter dem Zweiten, allerdings mit gehörigem Rückstand auf Meister Dinamo Zagreb. Vom dominierenden Dinamo kam auf diese Saison Nenad Bjelica als Cheftrainer zu Osijek. Der frühere Internationale, der in Spanien und Deutschland (Kaiserslautern) gespielt hatte, führte Dinamo Zagreb letzte Saison in die Champions League, nachdem er im Jahr davor in den Playoffs an den Young Boys gescheitert war.

In die neue Meisterschaft, die vier Runden alt ist, startete Osijek verhalten, mit zwei Niederlagen sowie einem Sieg und einem Remis. Im Kader stehen vorwiegend kroatische Spieler, aber auch drei defensive Brasilianer. Im Herbst 2017 scheiterte der FC Luzern an Osijek nach einer 0:2-Auswärtsniederlage und einem 2:1-Heimsieg.

Das Heimrecht wurde ausgelost. Servette hatte mehr Glück als der FC Basel, der erstmals in einem Wettbewerbsspiel unter Trainer Ciriaco Sforza antritt. Die Genfer spielen zuhause, jedoch gegen einen renommierteren Gegner, Stade Reims.

Als die französische Meisterschaft Anfang Februar abgebrochen wurde, belegte die Mannschaft noch vor Lyon den 6. Platz, der gerade noch zur Teilname an der Europa-League-Qualifikation ausreichte.

In Reims' Kader steht der Genfer Offensivspieler Dereck Kutesa, den man aus der Super League von Basel und St. Gallen kennt. Das Kader von Cheftrainer David Guion ist sehr international. In dem Bestand von Spielern aus 15 Nationen stellen die Franzosen mit sieben Spielern die stärkste Fraktion.

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