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Neue US-Steuergesetze führen zu Milliardenabschreibungen beim US-Netzwerkausrüster Cisco. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/PAUL SAKUMA

(sda-ats)

Der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems hat wegen der Steuerreform einen Milliardenverlust verzeichnet. Im zweiten Quartal erwirtschaftete die Gruppe unter dem Strich ein Minus von 8,8 Milliarden Dollar.

Dies erreichte Cisco nach einem Plus von 2,3 Milliarden Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte. Grund sei eine Sonderbelastung von 11,1 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit den geänderten US-Steuergesetzen gewesen.

Die Erlöse erhöhten sich dagegen um 2,7 Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar. Es war der erste Anstieg eines Quartalsumsatzes seit mehr als zwei Jahren. Damit trägt der Umbau des Konzerns offenbar erste Früchte. Cisco will sich mehr auf Software konzentrieren.

Im nachbörslichen Handel stiegen die Cisco-Aktien um mehr als fünf Prozent.

US-Präsident Donald Trump hatte die grösste Steuerreform seit mehr als 30 Jahren im Dezember durch seine Unterschrift in Kraft gesetzt. So sinkt die Körperschaftssteuer auf 21 von bisher 35 Prozent - führt aber an anderen Stellen zu enormen Wertberichtigungen.

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SDA-ATS