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Zum dritten Mal in Serie treffen im NBA-Final die Cleveland Cavaliers und die Golden State Warriors aufeinander. Cleveland beendet die Halbfinalserie gegen die Boston Celtics mit einem 135:102-Sieg.

Der Titelverteidiger lag im fünften Spiel gegen Boston nie im Rückstand. Nach etwas mehr als neuneinhalb Minuten führten die Gäste bereits 37:16. Cleveland nutzte zum 13. Mal in Folge die Möglichkeit, eine Serie im ersten Versuch zu beenden, was ein Rekord ist.

Überragender Spieler der Cavaliers war einmal mehr LeBron James mit 35 Punkten. Für den 32-jährigen Superstar war es insofern eine besondere Partie, als er nun der beste Playoff-Skorer aller Zeiten in der NBA ist. Er hat nach diesem Spiel 5995 Punkte auf dem Konto, das sind acht mehr als der bisherige Rekordhalter Michael Jordan. Allerdings benötigte James (212) dafür deutlich mehr Begegnungen als Jordan (179). "Es ist eine grosse Ehre", sagte James. "Es ist eine Anerkennung für seine Leistungen", ergänzte Cavaliers-Trainer Tyronn Lue.

James bestreitet zum siebten Mal hintereinander den NBA-Final, zum dritten Mal mit Cleveland. Zwar waren die Cavaliers in der Qualifikation hinter Boston nur das zweitbeste Team der Eastern Conference, in den Playoffs präsentierten sie sich aber sehr souverän. In den bisherigen drei Serien verloren sie nur die dritte Partie gegen die Celtics, die ohne den verletzten Isaiah Thomas chancenlos waren.

Im vergangenen Jahr hatte sich Cleveland gegen Golden State mit 4:3 Siegen durchgesetzt und sich damit für die Niederlage 2015 (2:4) revanchiert. Die Warriors, die sich auf diese Saison hin mit Kevin Durant verstärkt haben, sind in den laufenden Playoffs noch ungeschlagen. "Sie werden uns alles abverlangen", sagte James.

SDA-ATS

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