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Clinton fordert Afrika zu entschiedener Haltung zu Gaddafi auf

US-Aussenministerin Hillary Clinton hat die Afrikanische Union (AU) zu einem entschiedeneren Vorgehen gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi aufgefordert. In einer Rede in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba drängte Clinton die Afrikaner, Gaddafi zum Rücktritt aufzufordern.

"So lange wie Gaddafi in Libyen bleibt, wird das libysche Volk in Gefahr sein", betonte die US-Aussenministerin am Montag. "Gaddafi muss die Macht verlassen." Äthiopien ist die letzte Station einer fünftägigen Afrika-Reise Clintons.

Die AU hatte bisher einen Waffenstillstand gefordert, aber keine eindeutige Position zu Gaddafi bezogen, der noch vor drei Jahren amtierender AU-Präsident war. Die Staatengemeinschaft hatte die NATO-Luftangriffe in Libyen verurteilt und eine Verhandlungslösung zwischen Gaddafi und der Opposition gefordert.

Clinton rief die afrikanischen Staaten zudem auf, Gaddafis Diplomaten auszuweisen und den nationalen libyschen Übergangsrat zu unterstützen. "Ihre Worte und Taten könnten den Unterschied ausmachen, um diese Angelegenheit endlich zum Abschluss zu bringen", betonte Clinton.

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