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Dario Cologna verteidigt den 3. Gesamtrang an der Tour de Ski erfolgreich. Bei der Schlussetappe hinauf zur Alpe Cermis läuft er 1:19 Minuten hinter dem Sieger Sergej Ustjugow im Ziel ein.

Erstmals seit vier Jahren beendete Cologna das prestigeträchtige Etappenrennen auf dem Podest. Im Finish vermochte der Bündner nochmals entscheidend zuzusetzen, nachdem der Franzose Maurice Manificat zu ihm aufgeschlossen war. Im Ziel trennten die beiden 7,8 Sekunden.

Einen Podestplatz auf der Alpe Cermis hatten Cologna vor einem Monat viele nicht zugetraut, nachdem der Münstertaler für seine Verhältnisse sehr verhalten in die Saison gestartet war. Vor der elften Tour de Ski lief er lediglich bei zwei Rennen in die Top 10, in Sprints und Wettkämpfen in der klassischen Technik bekundete er erhebliche Mühe.

Seit Silvester überzeugte Cologna jedoch mit Konstanz auf hohem Niveau. Nie war er in einer der sieben Etappen schlechter als 13. - vor der Schlussetappe klassierte er sich fünfmal in Folge unter den ersten sieben. In Oberstdorf durfte er nach dem Skiathlon gar erstmals seit einem Jahr aufs Podest steigen.

Für Cologna ist es an der Tour de Ski der zweite 3. Gesamtrang nach 2010. In den Jahren 2009, 2011 und 2012 lief er als Erster im Ziel auf der Alpe Cermis ein, vor vier Jahren wurde er Zweiter.

Damals gewann Alexander Legkow die Tour de Ski. Der Russe ist derzeit durch den Ski-Weltverband FIS wegen eines möglichen Dopingverstosses bei den Winterspielen 2014 in Sotschi suspendiert. Von dieser Suspendierung nicht betroffen ist Sergej Ustjugow, der schon vor der Tour de Ski zum engsten Favoritenkreis auf den Gesamtsieg gehörte.

Ustjugow triumphierte vier Jahre nach Legkow als zweiter Russe auf der Alpe Cermis - mit 63 Sekunden Vorsprung gegenüber dem zweitplatzierten Norweger Martin Johnsrud Sundby. Mit fünf Etappensiegen in Folge schrieb er Tour-Geschichte. Nie zuvor gelangen einem Langläufer während einer Tour mehr Tagessiege.

Erstmals in Erscheinung trat der 24-Jährige in der Olympiasaison 2013/14 mit den ersten zwei (von mittlerweile elf) Weltcupsiegen, nachdem er in den Nachwuchskategorien acht Weltmeistertitel gesammelt hatte.

Toni Livers beendete die Tour de Ski im 20. Rang, Jonas Baumann, der dritte Schweizer Starter zur Schlussetappe, erreichte unmittelbar dahinter Platz 21.

SDA-ATS

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