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Der britische Ölkonzern BP hat seinen massiven Schrumpfprozess gut verkraftet. Nach dem Verkauf von Geschäftsbereichen im Wert von 38 Mrd. Dollar nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko feierte die deutlich verkleinerte Firma zu Jahresbeginn ein Comeback.

Zwar fiel der Nettogewinn vor Bestandswertveränderungen im ersten Quartal um neun Prozent auf 4,22 Mrd. Dollar, übertraf damit die Erwartungen aber um fast eine Milliarde. Die Handelssparte wie auch zwei neue, besonders produktive Ölfelder in der Nordsee wie in Angola sowie Kostensenkungen kurbelten das Geschäft an.

Der viertgrösste Ölkonzern nach Rosneft, Exxon Mobil und Chevron kämpft weiterhin mit den Folgen der Explosion der Bohrplattform Deepwater Horizon, bei der im April 2010 elf Arbeiter ums Leben kamen und anschliessend fast 90 Tage unkontrolliert Öl ins Meer floss.

Auch drei Jahre nach der Ölkatastrophe laufen zig Gerichtsverfahren in den USA gegen die britische Firma - allein in den vergangenen Wochen kamen mehr als 2200 neue Verfahren hinzu. Für die meisten Klagen gilt eine Frist von drei Jahren nach der Katastrophe, deswegen haben nun viele noch vor April ihre Klagen eingereicht. Allein um die Strafzahlungen begleichen zu können, musste sich BP von zahlreichen Geschäftsbereichen trennen.

Der aufsehenerregende Verkauf der Beteiligung am russischen Joint-Venture TNK-BP, der Rosneft zum Branchenprimus machte, wirkte sich im ersten Quartal noch kaum auf die Bilanz aus. Im Rahmen der Transaktion stieg BP zum Grossaktionär bei Rosneft auf, konnte dies aber nur in den letzten zehn Tagen verrechnen, was sich fast nicht bemerkbar machte.

Auch BPs grösste Rivalen Exxon Mobil und Chevron hatten fürs erste Quartal starke Zahlen geliefert. Zwar ging ihr Gewinn zurück, fiel aber über den Erwartungen aus.

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SDA-ATS