Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die gröbsten Fehler der Banken sind behoben. Dieser Ansicht ist Hans-Ulrich Doerig, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse (CS). Nun müsse man an der Stabilität des Finanzsystems arbeiten, sagte er im Interview mit dem "SonntagsBlick".

Der Brand sei einigermassen gelöscht, sagte er mit Blick auf die konjunkturelle Lage. "Aber vielleicht gibt es jetzt zusätzlich einen Wasserschaden." Gemeint sei das von den Notenbanken eingeschossene Kapital. "Wie überwinden wir nun die Verschuldung der europäischen Länder? Es wird noch einige Zeit dauern, bis diese Probleme gelöst sind", so Doerig.

Doerig zeigte sich im Interview weiter überzeugt, dass der Euro wieder erstarken wird. Zu Vorwürfen, die Grossbanken würden gegen den Euro spekulieren, wehrte er sich. "Diese Kritik ist haltlos und schon beinahe bösartig. Jene, die sie äussern, kennen unsere Geschäfte nicht".

Die Grossbanken hätten kein Interesse an einem tiefen Euro. "Denn wir leiden darunter genauso wie andere Schweizer Unternehmen, die stark im Ausland engagiert sind". So hätten Privatkunden Anlagen in Euro oder Dollar getätigt. Nehmen diese Vermögen ab, schrumpfen auch die Verwaltungskommissionen der Bank.

Auch der Präsident der UBS, Kaspar Villiger, wies Spekulationsvorwürfe zurück. In der Samstagsausgabe der NZZ bezeichnete er diese als "absurd".

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS