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Der Zuger Nationalrat und CVP-Wahlkampfleiter Gerhard Pfister glaubt an den Wahlerfolg seiner Partei: Die CVP wolle ab Dezember weiterhin die Nummer eins im Ständerat sein. Ebenfalls sei er zuversichtlich, dass die CVP im Nationalrat ihre Mandate halten kann.

"Auch wenn es im Moment unwahrscheinlich klingt, wir können unsere Wahlziele erreichen", sagte Pfister in einem Interview mit dem "SonntagsBlick". Er glaube fest daran, dass die CVP im Herbst zu den Gewinnern gehöre.

Diskussionen über Fusionen und Holdingstrukturen der Mitteparteien findet Pfister problematisch. "Im Wahlkampf muss das Ziel jeder Partei sein, sich selbst zu profilieren und gegenüber anderen Parteien abzugrenzen."

Und er warnt die BDP, bei den Wahlen Listenverbindungen mit der FDP einzugehen: "Ich glaube, die BDP ist gut beraten, wenn sie nicht den Eindruck erweckt, dass sie in den Wahlen mit der FDP gegen die CVP vorgehen will."

Pfister glaubt auch, dass die FDP Gefahr läuft, ihren zweiten Bundesratssitz zu verlieren: "Die FDP-Führung taktiert etwas riskant." Sie müsse jetzt aufpassen, dass ihr nicht die Partner abhanden kämen.

"Verluste nicht so dramatisch"

In einem Interview mit der "Südostschweiz am Sonntag" erklärte der CVP-Wahlkampfleiter, die Verluste in den jüngsten kantonalen Wahlen seien nicht so dramatisch gewesen, dass man nicht dennoch mit Zuversicht in den Wahlherbst gehen könne.

Pfister räumte aber ein, dass die Mitteparteien Probleme hätten, ihre lösungsorientierte Politik zu verkaufen. Auch attackiere sich das bürgerliche Lager gegenseitig und sei sich uneinig. Um im Herbst erfolgreich zu sein, fordert Gerhard Pfister von seinen Parteikollegen, kantiger und profilierter zu politisieren.

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SDA-ATS