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Berlin - Im Film erinnert einiges an Woody Allen, die Besetzung wartet mit vielen bekannten Gesichtern auf. "Das Leben ist zu lang", die neue Komödie von Dani Levy, hat am Montagabend in Berlin Premiere gefeiert. Dem Publikum gefiel der Film. "Süss gemacht", hiess es.
Auf dem roten Teppich: Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres, Gottfried John und Elke Sommer. Zum Ensemble gehören ausserdem Levys zehn Jahre alte Tochter Hannah sowie Yvonne Catterfeld, Udo Kier, Michael "Bully" Herbig, Kurt Krömer, Jasmin Tabatabai und Karoline Herfurth.
Im Mittelpunkt steht der neurotische jüdische Regisseur Alfi Seliger (Hering). Sein neues Projekt - Alfi will den Mohammed-Karikaturenstreit verfilmen - stösst auf wenig Begeisterung. Seine Kinder sind von ihm genervt, seine Ehefrau hat sich in einen anderen verliebt. Ein Selbstmordversuch geht schief. Dann hat Alfi einen Verdacht: Ist er gerade selbst im Film?
"Es war eine grosse Freude, das zu machen", sagte Levy nach der Premiere. Von dem gebürtigen Schweizer, der in Berlin lebt, stammen Filme wie "Alles auf Zucker!" und "Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler".
Hauptdarsteller Markus Hering, der zum Ensemble des Wiener Burgtheaters zählt, war 2009 in Andreas Dresens "Whisky mit Wodka" zu sehen. Auch darin wird das Filmgeschäft aufs Korn genommen.

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SDA-ATS