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Dias sind weit mehr als ein berühmt-berüchtigtes Unterhaltungsmittel an Familienfeiern. Das Lausanner Musée de l'Elysée zeigt in einer neuen Ausstellung die Geschichte der projizierten Fotografie.

Keystone/THOMAS DELLEY

(sda-ats)

Das Musée de l'Elysée in Lausanne widmet sich in einer neuen Ausstellung der Geschichte des Dias. Die Schau, die bis Ende September dauert, thematisiert nicht zuletzt den Einfluss der projizierten Fotografie auf die heutige visuelle Kunst.

Zu sehen sind über 20 verschiedene Diaschauen, die mit unterschiedlichen Mitteln und Projektoren gezeigt werden, kündigte das Museum am Mittwoch in den Unterlagen zur Ausstellung "Dias. Zur Geschichte der projizierten Fotografie" an. Zahlreiche Künstler sind zu sehen: von Nan Goldin über Laszlo Moholy-Nagy, Alfred Stieglitz, Bertrand Gadenne bis zu Le Corbusier.

Vor allem bekannt als veraltetes Lehrmittel oder um private Ferienfotos zu zeigen, wurden Dias zwar schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von bekannten Fotografen genutzt. Doch erst ab den 1960er und -70er Jahren wurden diese Präsentationsform von Konzeptkünstlern weiterentwickelt und verwendet.

Die Ausstellung ist in vier Themengebiete eingeteilt: das Lichtbild, die Einrichtung, die Bildfolge und die Bildvorführung. Die Ausstellung ist bis am 24. September geöffnet.

SDA-ATS

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