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Die Instandsetzung der historischen MS Schwan, die im Gewitter vom Dienstag im Zuger Hafen gesunken ist, dürfte Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen.

Dies sagte Schwan-Geschäftsführer Stefan Hellstern am Donnerstag auf Anfrage. Für die Reparatur habe man zwei "Top-Spezialisten" beigezogen.

Hellstern hofft, das Schiff im Frühling 2014 wieder auf Kurs schicken zu können. Für einen Teil der Kosten werde die Versicherung aufkommen. Ob der Verein MS Schwan zudem eine Spendenaktion lancieren werde, sei noch offen.

In einer aufwendigen Bergungsaktion wurde die Schwan am Mittwochnachmittag und -abend gehoben. Am Mobiliar und der weiteren Inneneinrichtung "haben wir nahezu Totalschaden", sagte Hellstern.

Das Dach sei bei der Bergung verletzt worden und mit Sicherheit gebe es Schäden an der elektrischen Einrichtung. Dagegen könne man annehmen, dass Motor und Maschinenraum wieder in Gang zu bringen seien.

Als erstes muss das 95 Jahre alte Motorschiff nun aber trocknen. Wohin es für die Reparatur gebracht wird, ist gemäss Auskunft von Zugersee Schifffahrt noch nicht festgelegt.

Für die Wieder-Instandsetzung hat Hellstern zwei Mechaniker aus dem Kanton Zürich beigezogen. Die beiden seien Schiff-Spezialisten, hätten auch schon gesunkene Schiffe wieder flott gemacht. Kurz gesagt, seien sie "der Hammer", so Hellstern.

Im heftigen Gewitter vom Dienstagabend war die MS Schwan voll Wasser gelaufen und gesunken. Das historische Schiff für maximal 50 Gäste war erst im vergangenen Frühling vom eigens gegründeten Unterstützungsverein hergerichtet und in Verkehr gesetzt worden.

Gebaut wurde es vermutlich 1918. Nachdem es anfänglich Elbe und Nordsee befahren hatte, wurde es 1923 in die Schweiz gebracht, wo es unter verschiedenen Namen auf verschiedenen Seen verkehrte.

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SDA-ATS