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Ded Gecaj soll wegen Mordes und sexuellen Missbrauchs vor Gericht

Dieser Inhalt wurde am 20. Mai 2010 - 11:55 publiziert
(Keystone-SDA)

St. Gallen/Bern - Der im Kosovo festgenommene Lehrermörder Ded Gecaj sitzt in Auslieferungshaft. Folco Galli vom Bundesamt für Justiz (BJ) bestätigte den Entscheid des zuständigen Haftrichters.
Nach Anhörung von Gecaj wurde eine Auslieferungshaft von 30 Tagen angeordnet. Der St. Galler Lehrermörder war am Montag in seinem Haus im Kosovo verhaftet worden.
Im April 2009 entschied das Oberste Gericht im Kosovo, dass Gecaj an die Schweiz ausgeliefert werden kann. Nun müsse laut Galli noch die höchste politische Instanz über die Auslieferung Gecajs entscheiden.
Die St. Galler Behörden wollen Ded Gecaj wegen Mordes an Paul Spirig und sexuellem Missbrauch an seiner Tochter vor Gericht bringen.
Der 52-Jährige hatte 1999 Paul Spirig, den Lehrer seiner Tochter, in St. Gallen erschossen. Nach der Tat floh er in seine Heimat. Dort wurde er festgenommen.
Er gestand die Tat und wurde 2000 zu vier Jahren Gefängnis verurteilt - wegen Totschlags. Gecaj kam aber nach ungefähr zwei Jahren wieder frei und tauchte in der Folge unter.

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