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John Degenkolb entscheidet die spektakuläre 9. Etappe der Tour de France von Arras nach Roubaix für sich.

Derweil musste mit Richie Porte vom Team BMC einer der Topfavoriten auf den Gesamtsieg die Rundfahrt nach einem Sturz aufgeben.

Degenkolb gewann die "Mini-Classiques", die auch über 21,7 Kilometer der gefürchteten Kopfsteinpflaster-Passagen führte, im Sprint einer Dreiergruppe. Souverän siegte der Deutsche, am Vortag bereits Etappendritter, vor dem Gesamtführenden Greg van Avermaet und dessen belgischem Landsmann Yves Lampaert.

Mit dem Triumph in Roubaix ging für Degenkolb eine Leidenszeit zu Ende. 2015 hatte Degenkolb den Frühjahrs-Klassiker Paris - Roubaix gewonnen. Seither fehlten ihm die grossen Siege, zudem musste er nach einem schweren Trainingsunfall im Winter 2016 lange pausieren. Nun feierte er bei seiner sechsten Teilnahme den ersten Etappensieg im Rahmen der Tour de France.

Die Anwärter auf den Gesamtsieg hielten den Schaden im Teilstück, das von unzähligen Stürzen und Defekten geprägt war, in Grenzen - mit zwei Ausnahmen: Der Australier Richie Porte vom Team BMC musste die Tour nach einem Sturz verletzt aufgeben, Rigoberto Uran, der Gesamtzweite des Vorjahrs, verlor rund eineinhalb Minuten auf die weiteren Favoriten.

Porte stürzte bereits nach zehn Kilometern, lange vor dem ersten Pavé-Abschnitt, und musste mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch ins Spital eingeliefert werden. Der Gesamtsieger der Tour de Suisse und Captain von BMC hatte die Tour de France bereits im Vorjahr während der 9. Etappe aufgeben müssen. Damals hatte er sich nach einem schweren Crash in einer Abfahrt einen Becken- und Schlüsselbeinbruch zugezogen.

Porte erwischte es beim Sturzfestival am Schwersten. Aber kaum ein Fahrer kam ohne Problem über die 156 Kilometer. Auch Vorjahressieger Chris Froome musste einmal zu Boden, blieb dabei aber unverletzt. Der Franzose Romain Bardet, im Vorjahr Dritter hinter Froome und Uran, erlitt gleich dreimal einen Defekt, das letzte Mal gut sechs Kilometer vor dem Ziel.

Bardet verlor am Ende nur sieben Sekunden auf das Feld mit den Favoriten, genauso wie der Spanier Mikel Landa. Der Kolumbianer Rigoberto Uran, der rund 30 Kilometer vor dem Ziel gestürzt war, schaffte den Anschluss dagegen nicht mehr.

Aus sämtlichen Problemen heraushalten konnte sich Greg van Avermaet, ein Teamkollege von Porte bei BMC. Der Leader baute mit seinem 2. Rang die Führung in der Gesamtwertung aus. Der Belgier liegt vor der ersten Alpenetappe am Dienstag - am Montag geniessen die Profis einen Ruhetag - 43 Sekunden vor dem Briten Geraint Thomas und 44 Sekunden vor seinem Landsmann Philippe Gilbert.

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SDA-ATS