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Chur - Die Bündner Kantonspolizei hat die Delikt-Serie der letzten Monate in Kirchen des Bündner Oberlandes teilweise aufgeklärt. Sie nahm einen Slowaken fest, der seit Jahren immer wieder in die Schweiz reiste und Opferstöcke plünderte.
Wegen der Häufung von Opferstockdiebstählen war die Polizei in letzter Zeit im Umfeld von Kirchen besonders aufmerksam. Am Montagabend kontrollierte sie einen 50-jährigen Slowaken bei der Kirche Sogn Gion in Disentis. Er hatte sich auffällig verhalten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.
Der Mann gestand, seit 2003 jedes Jahr für mehrere Tage oder gar Wochen in der Schweiz gewesen zu sein, um Geld aus den Opferstöcken zu stehlen. Er suchte im ganzen Land Kirchen auf, war aber vor allem in Graubünden unterwegs.
Dazu mietete er jeweils ein Auto, wie Polizeisprecher Daniel Zinsli zur Nachrichtenagentur SDA sagte. Der Dieb gab an, bei jeder Tour 4000 bis 5000 Franken Beute gemacht zu haben. Das Geld habe er für den Unterhalt seiner Familie in der Slowakei gebraucht.
Die Polizei konnte ihm über 50 Opferstock-Diebstähle zuordnen. Die Dunkelziffer müsse aber hoch sein, sagte Zinsli. Weil der Mann die Opferstöcke nicht aufbrach, sondern das Geld herausfischte, seien viele Plünderungen wohl gar nicht aufgefallen.

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SDA-ATS