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Mehrere tausend Demonstranten haben in Tunesien den Rücktritt der Übergangsregierung verlangt. Sie marschierten am Sonntag in Richtung des Regierungspalastes in Tunis. Polizisten gaben Warnschüsse ab, um die Menge auseinander zu treiben.

Viele Tunesier sind wütend, dass Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi, ein langjähriger Gefolgsmann des im Januar gestürzten Präsidenten Zine Al-Abidine Ben Ali, immer noch im Amt ist.

Sie befürchten, dass die tunesische "Jasmin"-Revolution, die eine Protestwelle fast in der gesamten arabischen Welt ausgelöst hat, von der alten Garde Ben Alis immer mehr vereinnahmt wird.

Tunesien verlangte am Sonntag offiziell von Saudi-Arabien die Auslieferung des gestürzten Präsidenten Ben Ali. Der ehemalige Staatschef werde wegen "mehrerer schwerwiegender Verbrechen" beschuldigt, hiess es in einer Erklärung des Aussenministeriums, die von der offiziellen tunesischen Nachrichtenagentur TAP verbreitet wurde.

Informationen über Gesundheitszustand

Unter anderem werde Ben Ali vorgeworfen, die Menschen in Tunesien gegeneinander aufgehetzt und dazu angestachelt zu haben, sich gegenseitig zu töten.

Ferner verlangte das Aussenministerium von Riad "so schnell wie möglich" Informationen über den Gesundheitszustand oder "den möglichen Tod" des 74-Jährigen.

Nach Angaben eines Vertrauten der Familie liegt Ben Ali nach einem Schlaganfall inzwischen im Koma und befindet sich in einem Spital in Dschiddah.

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SDA-ATS