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Rund 3000 Personen sind am Vorabend des 1. Mai in Berlin gegen die rechte Szene auf die Strasse gegangen. Die Demonstration im Ortsteil Schöneweide verlief weitgehend ruhig.

Laut Polizei gab es rund 20 Festnahmen wegen Landfriedensbruchs, Vermummung und Sachbeschädigung. "Bei rund 3000 Demonstranten ist das immer noch friedlich", sagte ein Polizeisprecher am Dienstagabend.

Schöneweide gilt als Hochburg der rechten Szene. Die rechtsextreme NPD plant dort am 1. Mai einen Aufzug mit angemeldeten 500 Teilnehmern. Ein Bündnis aus Politik, Gewerkschaften und Kulturschaffenden will mit Sitzblockaden die Rechten-Demo massiv behindern und rechnet mit bis zu 10'000 Demonstranten.

Neben dem NPD-Aufzug gilt eine Demonstration linksradikaler Gruppen am Mittwochabend für die Polizei in Berlin als Herausforderung. Bei der sogenannten Revolutionären 1. Mai-Demonstration war es in den Vorjahren wiederholt zu Ausschreitungen gekommen.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hatte an alle Demonstranten appelliert, am 1. Mai friedlich und ohne Gewalt auf die Strasse zu gehen. In der Walpurgisnacht waren rund 3000 Polizisten im Einsatz, am 1. Mai sollen es 7000 sein.

In Hamburg rechnet die Polizei in diesem Jahr mit einem weitgehend ruhigen 1. Mai. Am Dienstagabend wurden dort vereinzelt Böller gezündet, Flaschen geworfen und unter anderem Mülleimer in Brand gesetzt.

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SDA-ATS