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Mitglieder der Gewerkschaft Unia demonstrieren gegen Sparmassnahmen.

KEYSTONE/MAGALI GIRARDIN

(sda-ats)

Zwischen 1500 und 3000 Personen haben am Samstag in Genf gegen die Sparpolitik von Kanton und Bund demonstriert. Organisiert wurde der Marsch von der Vereinigung der Gewerkschaften.

Ihr Unmut richtete sich vor allem gegen die Unternehmenssteuerreform III. Diese könnte den Kanton nach Schätzungen der Behörden fast eine halbe Milliarde Franken an Steuereinnahmen kosten - die Beamtengewerkschaft rechnet sogar mit Mindereinnahmen von einer Milliarde.

Ausserdem bedrohten die geplanten Sparmassnahmen Bildung, Gesundheit und Kultur, beklagten die Teilnehmenden. Auch gegen die Umsetzung der SVP-Einwanderungsinitiative und die Reform der Altersvorsorge 2020 wurde demonstriert.

Der Aufmarsch verlief grösstenteils friedlich. Sechs Personen wurden festgenommen, weil sie sich weigerten, ihre Personendaten bekannt zu geben. Am Rande der Demonstration kam es zu kleineren Scharmützeln zwischen Antikapitalisten und der Polizei.

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SDA-ATS