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Dentalimplantate-Hersteller Straumann legt Gewinnsprung hin

Der Zahnimplantate-Hersteller Straumann profitiert von gestiegener Nachfrage aus China und Japan. In Europa verzeichnet das Basler Unternehmen eine Trendwende. Der globale Jahresumsatz stieg um 4,5 Prozent auf 710,3 Mio. Franken. Der Gewinn erhöhte sich noch stärker.

Nachdem im Vorjahr Sondereffekte wie ein Kostensenkungsprogramm das Ergebnis belastet hatten, kletterte der Reingewinn 2014 um 56 Prozent auf 157,8 Mio. Franken, wie Straumann am Freitag mitteilte.

Zum Gewinnsprung trug auch die Aktivierung von latenten Steuerguthaben bei der Beteiligungsgesellschaft Neodent bei. Ohne diesen einmaligen Steuereffekt hätte der Reingewinn 131 Mio. Fr. betragen.

Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 28 Prozent auf 148,3 Mio. Fr. und die entsprechende Marge verbesserte sich um 3,9 Prozentpunkte auf 20,9 Prozent. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 3,75 Fr. je Aktie vor.

Für das laufende Jahr erwartet Straumann laut Mitteilung, dass sich der weltweite Implantatemarkt weiter erholen wird und das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen wird. Der in Franken ausgewiesene Umsatz werde von den Wechselkursturbulenzen jedoch beeinträchtigt werden.

Lohnkürzungen wegen Frankenstärke

Straumann hat bereits angekündigt, den Angestellten in der Schweiz die Löhne im Schnitt um 5 Prozent zu kürzen. Auch bei Anstellungen und Reisen hält sich das Unternehmen zurück. Dies soll helfen, 2015 das Ziel einer EBIT-Marge von mindestens 20 Prozent zu erreichen.

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