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Der 7. Zwischenrang in der Meisterschaft ist nicht das, was sich die chinesischen Investoren für den Beginn ihres Engagements bei Milan vorgestellt haben. Am Sonntag steigt in Mailand das Derby.

Mit vier Siegen in fünf Spielen startete die Mannschaft von Trainer Vincenzo Montella gut in die Serie A. Aber die letzten Niederlagen bei Sampdoria Genua und gegen Roma (je 0:2) haben in kurzer Zeit vieles relativiert.

Aus dem von Grund auf veränderten Kader - für Abermillionen verpflichteten die Chinesen Topshots wie André Silva, Hakan Calhanoglu, Ricardo Rodriguez und Leonardo Bonucci - konnte Montella noch kein harmonisches Ensemble herausschälen, obschon beispielsweise Rodriguez wie ein paar andere der zwölf Neuzugänge gute individuelle Leistungen abgeliefert haben.

Jetzt benötigt Milan dringend einen Sieg im Derby della Madonnina, wie das traditionsreiche Mailänder Duell genannt. Bei einer Niederlage würde der Rückstand der wieder ambitionierten Milanisti auf das Spitzentrio Napoli/Juve/Inter auf voraussichtlich zehn bis zwölf Punkte anwachsen - und dies nach erst gut einem Fünftel der Meisterschaft.

Immerhin ist Milan erfolgreich in die Gruppenphase der Europa League gestartet. Aus den Spielen bei Austria Wien und gegen Rijeka schauten sechs Punkte heraus.

Aber bei Inter ist noch nicht alles Gold, was glänzt, auch wenn die Bilanz aus den ersten sieben Meisterschaftsspielen mit sechs Siegen und einem Unentschieden ausgezeichnet ist. Das Unentschieden gegen Bologna und die knappen Siege gegen die Aussenseiter Genoa und Benevento waren Hinweise darauf, dass Trainer Luciano Spalletti noch Arbeit vor sich hat. In dieser Saison ist Inter in den europäischen Wettbewerben nicht vertreten.

Geadelter Zidane

Im spanischen Fussball sind Lionel Messi und Cristiano Ronaldo die unbestritten besten Spieler. Ebenso unbestritten ist Zinédine Zidanes Stellung als bester Trainer. Im Liga-Spiel am Samstag in Getafe sitzt Zidane zum 100. Mal in einem Wettbewerbsspiel auf der Bank der Königlichen. In einem offenen Brief in der Sportzeitung Marca reihte Klubpräsident Florentino Perez den 45-jährigen Franzosen unter die Legenden des Klubs. Er verlieh ihm gleichsam Unsterblichkeit. Zidane gab kürzlich bekannt, dass er den vorderhand bis Sommer 2018 laufenden Vertrag verlängern werde.

In die neue Meisterschaft hätte Real besser starten können. In den ersten sieben Runden hat der verlustpunktlose Erzrivale Barcelona einen Vorsprung von sieben Punkten auf Real herausgeholt. Dennoch hat Zidane seit seinem Amtsantritt Anfang 2016 unglaublich viel herausgeholt: 40 Spiele in Serie ohne Niederlage, zwei Triumphe in der Champions League, einen Titelgewinn in der Meisterschaft, je einen Sieg an der Klub-WM und im spanischen Supercup sowie zwei Siege im europäischen Supercup. Neun Titel hätte Zidane theoretisch holen können, sieben hat er geholt. Er bescherte dem Klub beiläufig das erste grosse Double (Meistercup/Meisterschaft) seit 1958. Nicht zu vergessen ist, dass Zidane vor 15 Jahren mit Real Madrid auch als Spieler die Champions League gewann.

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SDA-ATS