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Der Bund fördert die Abonnements-Presse in der Schweiz indirekt, indem er einen Teil der Gebühren für die Zustellung per Post übernimmt. (Symbolbild)

Keystone/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Die indirekte Presseförderung durch den Bund bleibt stabil: Der Bundesrat hat für das Jahr 2017 die Ermässigungen für die Zustellung von abonnierten Zeitungen und Zeitschriften der Post genehmigt. Der Förderbeitrag beläuft sich weiterhin auf 50 Millionen Franken.

Für das kommende Jahr beträgt die Ermässigung für die Tages- und Wochenzeitungen der Regional- und Lokalpresse 25 Rappen pro Exemplar, wie der Bundesrat am Freitag mitteilte. Sie bleibt somit gleich hoch wie im Jahr 2016.

Für Zeitungen und Zeitschriften der Mitgliedschafts- und Stiftungspresse betragen die Ermässigungen neu 16 Rappen pro Exemplar und somit einen Rappen mehr als 2016.

Die Ermässigung wird über den verfügbaren Förderbetrag und die tatsächliche Versandmenge des vorangehenden Jahres berechnet. Der Bund unterstützt die Regional- und Lokalpresse mit einem Beitrag von 30 Millionen Franken pro Jahr, die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse mit 20 Millionen Franken.

Sinkende Auflagen

Zusätzlich wird für 2017 im Rahmen des Differenzenausgleichs der im Jahr 2015 nicht ausbezahlte Betrag zu den 30 beziehungsweise 20 Millionen Franken hinzugerechnet. Da die Auflagezahlen der Printmedien in der Tendenz weiter sinken, wurden 2015 die gesetzlich vorgegebenen Förderbeiträge in beiden Kategorien nicht vollständig ausgeschöpft.

Um von einer Zustellermässigung zu profitieren, müssen die Verleger und Herausgeber bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die förderberechtigten Zeitungen und Zeitschriften sind auf der Website des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) ersichtlich.

Per 1. Oktober 2016 erfüllten 142 Titel der Regional- und Lokalpresse die Voraussetzungen zum Erhalt der indirekten Presseförderung. Ihre Anzahl bleibt damit gleich wie im Vorjahr.

Die Versandmenge ist jedoch um 0,7 Millionen Exemplare gestiegen. Dies, weil im Laufe des Jahres 2016 zwei mittelgrosse Tageszeitungen förderberechtigt wurden, welche auflagenstärker sind als die weggefallenen Titel sind.

Bei der Mitgliedschafts- und Stiftungspresse erfüllten per 1. Oktober 2016 insgesamt 1046 Zeitungen und Zeitschriften die Voraussetzungen, um von der indirekten Presseförderung profitieren zu können.

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SDA-ATS