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Der erste Schnee hat am Donnerstagmorgen nun auch das Flachland erreicht. Von der Westschweiz bis in die Region Solothurn hat es bis zu 10 Zentimeter geschneit. Der Schneefall führte besonders in der Westschweiz zu Staus und Wartezeiten.

Weite Teile des Mittellandes waren schneebedeckt, wie MeteoNews mitteilte. Vielerorts blieb der Schnee aber nicht liegen. In den Bergen gab es 10 bis 25 Zentimeter Neuschnee. In der Nacht auf Freitag dürfte es im Wallis laut dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung bis zu 50 Zentimeter schneien. Mit dem Neuschnee steige auch die Lawinengefahr.

Unterhalb von 400 bis 600 Metern war der Schneefall am Donnerstag laut MeteoSchweiz mit Regen vermischt. Weitgehend verschont blieben die Ostschweiz und die Region Zürich. Spätestens in der Nacht auf Freitag muss aber bis in tiefe Lagen mit Schnee gerechnet werden.

Schwierige Strassenverhältnisse

Die weisse Pracht führte am Donnerstagmorgen im Strassen- und Bahnverkehr zu Wartezeiten. Auf den Autobahnen A1 und A9 waren die Strassen- und Sichtverhältnisse laut Viasuisse schwierig. Besonders auf den Strassen rund um den Genfersee musste mit viel Schnee und Wartezeiten von rund einer halben Stunde gerechnet werden.

Schneeglätte und Glatteis führte zu zahlreichen Unfällen. Auf der Autobahn A7 bei Frauenfeld ereigneten sich zwischen 5.30 und 6 Uhr wegen Glatteis vier Unfälle. Verletzt wurde niemand, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte. Es entstand Blechschaden von mehreren tausend Franken.

In Schliern bei Köniz am Stadtrand von Bern kam am Vormittag auf schneebedeckter Strasse ein Linienbus ins Rutschen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er in einen Lieferwagen. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich laut einer Mitteilung der Kantonspolizei mehrere Fahrgäste im Bus. Verletzt wurde niemand.

Im Laufes des Nachmittags schmolz aber vielerorts der Schnee, und die Strassen waren wieder trocken. Weitere Meldungen zu Unfällen lagen laut Viasuisse nicht vor.

SDA-ATS