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Der FC Basel mit einem neuen Umsatzrekord

Axpo Super Leaug - Der FC Basel setzt im Jahr 2011 soviel Geld um wie noch nie in seiner Vereinsgeschichte. Für Schweizer Verhältnisse phänomenale 67,6 Millionen Franken beträgt der Umsatz.
Abzüglich des ebenfalls beträchtlichen Aufwands resultierte ein Reingewinn von 5,52 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr stieg vor allem der Transferertrag deutlich - auf nahezu 10 Millionen Franken. Der Wechsel von Samuel Inkoom in die Ukraine war besonders einträglich.
Weil der Transfer des Ghanaers bereits im Januar 2011 abgewickelt worden war, konnte der FC Basel die Summe schon früh in die Rechnung einfliessen lassen. Ohne den Transfer hätte der Schweizer Meister anders gewirtschaftet, versicherte der scheidende Finanzchef Mathieu S. Jaus. Die Rechnung, ohne den Abgang von Inkoom hätte der FCB fünf Millionen Franken Verlust gemacht, sei nicht zulässig.
Die Personalkosten fielen auch wegen vieler Erfolgsprämien hoch aus. 35 Millionen Franken kosteten dem FC Basel die 160 Angestellten im letzten Jahr, wie viel davon der 1. Mannschaft zukommt, teilte der Klub wie gewohnt nicht mit. Die Personalkosten machen etwas mehr als die Hälfte des Gesamtaufwands aus. "Das ist ein sehr guter Wert", freute sich Präsident Bernhard Heusler. Bei Champions-League-Finalist Chelsea macht die Lohnsumme 90 Prozent des Umsatzes aus, bei Manchester City sind es sogar 170 Prozent.

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