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Für Basel steht heute (20.45 Uhr) im Champions-League-Heimspiel gegen Ludogorez Rasgrad viel auf dem Spiel. Nach der Pleite im Hinspiel heisst es für den FCB im St.-Jakob-Park "Verlieren verboten".

Mit dem bulgarischen Meister der letzten drei Jahre hat der FCB heute Abend eine Rechnung zu begleichen. Die Enttäuschung vor knapp zwei Wochen nach dem bitteren 0:1 im Hinspiel in Sofia hatte bei allen Beteiligten tief gesessen. Nach einer kämpferisch starken Leistung kassierten die Basler in der Nachspielzeit doch noch den entscheidenden Gegentreffer, nachdem sie sich nach einem ungerechtfertigten Platzverweis gegen Geoffrey Serey Die mehr als 70 Minuten in Unterzahl den Angriffen des Heimteams erfolgreich widersetzt hatten.

Dem FCB bietet sich heute Abend im St.-Jakob-Park die Chance zur Revanche - und die Möglichkeit, in der Tabelle wieder auf Platz 2 vorzurücken, sollte Liverpool bei seinem Gastspiel in Madrid gegen das verlustpunktlose Real erwartungsgemäss verlieren. Ein Selbstläufer wird das Heimspiel des FCB gegen die nominelle Nummer 4 der Gruppe aber keineswegs. Der Schweizer Meister ist gewarnt. Ludogorez hat im Hinspiel gezeigt, dass es ein zäher und unbequemer Gegner ist.

Dies haben die Bulgaren schon in den beiden ersten Gruppenspielen gegen Liverpool (1:2) und Real Madrid (1:2) angedeutet. Mit dem ersten Sieg eines bulgarischen Vertreters in der Champions League meldete sich das Team aus dem Nordosten des Landes in den Kampf um die Achtelfinal-Qualifikation zurück. Die Hoffnung auf einen weiteren Coup lebt, das Selbstvertrauen ist intakt; Ludogorez hat die letzten vier Pflichtspiele alle gewonnen.

Für den FCB ist die Partie gegen Ludogorez für den weiteren Verlauf der europäischen Saison wegweisend. Mit einem Sieg hätten die Basler vor dem Heimspiel gegen den ungefährdeten Leader Real Madrid und dem abschliessenden Gastspiel an der Anfield Road in Liverpool das Schicksal weiterhin in den eigenen Händen, bei einer Niederlage droht sogar das Verpassen der K.o.-Phase der Europa League im Frühjahr. Ein Szenario, mit dem im erfolgsverwöhnten Basler Umfeld niemand rechnet, den FCB in seiner Entwicklung unter dem neuen Trainer Paulo Sousa aber zurückwerfen könnte. Für die Basler war letztmals 2009/2010 die europäische Saison bereits nach der Vorrunde beendet.

"Der Preis ist hoch", sagte Ludogorez' Trainer Georgi Dermendzhiev vor dem zweiten Duell innerhalb von 13 Tagen zwischen dem Schweizer und dem bulgarischen Meister.Trotz der pikanten Ausgangslage gab sich Basels Trainer Paulo Sousa relativ gelassen, obwohl auch für ihn persönlich einiges auf dem Spiel steht. "Druck verspüre ich jeden Tag, das gehört zu meinem Job", sagte der Portugiese.

Zu möglichen Personalentscheiden äusserte er sich wie gewohnt nicht, möglich ist, das Shkelzen Gashi zu seinem erste Einsatz in der Champions League kommt. Der frühere GC-Spieler ist mit sechs Treffern der Basler Topskorer in der Meisterschaft, in der Königsklasse verzichtete Sousa aber bislang auf die Dienste des albanischen Internationalen.

Will der FCB sein Champions-League-Schicksal weiter in den eigenen Händen halten, braucht er im Rückspiel zwingend einen Sieg. "Wir werden aber sicher nicht kopflos nach vorne stürmen", sagte Verteidiger Fabian Schär, der seine zehnte Partie in der Königsklasse bestreiten wird. Die Konterstärke von Ludogorez ist auch dem FCB nicht verborgen geblieben - ein solcher Gegenstoss hatte im Hinspiel in der 92. Minute zur Basler Niederlage geführt.

Mögliche Aufstellungen:

Basel - Ludogorez Rasgrad. - Dienstag, 4. November, 20.45 Uhr. - St.-Jakob-Park. - SR Lannoy (Fr).

Basel: Vaclik; Degen, Schär, Suchy, Xhaka; Elneny, Diaz, Frei; Gonzalez, Gashi; Embolo.

Ludogorez Rasgrad: Stoyanov; Junior Caicara, Terziev, Moti, Angulo; Dyakov, Fabio Espinho; Alexandrov, Marcelinho, Dani Abalo; Bezjak.

Absenzen: Basel ohne Ivanov, Streller (beide verletzt) und Serey Die (gesperrt), Ludogorez ohne Minev (gesperrt).

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SDA-ATS