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Im Dezember 2016 wird der Gotthard-Basistunnel in Betrieb genommen. Eine Ausstellung im Zürcher Hauptbahnhof verdeutlicht die historische Dimension dieses Grossprojektes und wirft einen Blick in die Mobilität der Zukunft.

In der Haupthalle steht seit Donnerstag eine riesige Röhre mit über neun Metern Durchmesser. Die Ausmasse entsprechen exakt dem Ausbruch-Durchmesser der Tunnelbohrmaschine. Gegen 50'000 solcher Ringe wurden im Gotthard-Basistunnel eingebaut, wie Werner Schurter, Leiter SBB-Regionalverkehr Zürich, bei der Ausstellungseröffnung sagte.

Neben dem so genannten "Supersign" haben die Ausstellungsmacher fünf kleinere Themenmodule platziert. Sie vermitteln Geschichte, Zahlen und Fakten zum Tunnelbau und weisen auf die Bedeutung des Jahrhundertbauwerks für die Schweiz hin.

Eines der Module ist dem futuristischen Blick in die Mobilität von morgen gewidmet. Durch eine spezielle Brille können die Besucher überdies einen virtuellen Blick in den Tunnel erleben.

"Seit dem am 1. Juni gestarteten Countdown sind wir im Tunnelfieber", sagte Schurter. Mit der Ausstellung wolle die SBB auch die breite Bevölkerung mit diesem Fieber anstecken. Der Gotthard-Basistunnel sei nicht irgendein Tunnel.

"Er verkörpert Schweizer Präzision, Innovationsfähigkeit und Zuverlässigkeit", so der Leiter Regionalverkehr. Der Tunnel bringe ab 2016 Menschen und Güter im Norden und im Süden schneller und zuverlässiger zusammen. Zudem stehe er für emotionale Bahnerlebnisse durch das Gotthard-Massiv, dem mythischen Herzen der Schweiz.

Das Grossbauwerk wird am 4. und 5. Juni 2016 eingeweiht. An den beiden Enden des Tunnels in Erstfeld UR und Bodio TI wird dann der Bevölkerung ein grosses Festprogramm geboten. Die ersten regulären Züge werden im Dezember durch den Tunnel brausen.

Mit 57 Kilometern wird der Gotthard-Basistunnel den japanischen Seikan-Tunnel als längstes Tunnelbauwerk der Welt ablösen und die Reisezeit von Zürich ins Tessin um 25 Minuten verkürzen. Mit der Fertigstellung des Ceneri-Tunnels voraussichtlich 2020 wird die Reisezeit sogar um 45 Minuten verkürzt. Die Reise dauert dann weniger als zwei Stunden.

Die Ausstellung "Gottardo 2016" ist im Hauptbahnhof Zürich noch bis zum 20. Oktober zu sehen. Die Tournee führt anschliessend nach Visp, Zug, Genf, Bern, St. Gallen, Biel, Basel und Luzern.

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SDA-ATS