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Der vergangenen Donnerstag bei einem Fluchtversuch in Basel zu Tode gekommene Untersuchungshäftling hat sich mit einem Schuss selbst getötet. Er war wegen eines Banküberfalls vom April in Riehen BS inhaftiert. Die Staatsanwaltschaft hat am Montag entsprechende Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben.

Der 21-jährige Deutsche hatte am 1. August bei einem Gerangel mit einem Polizisten dessen Pistole an sich bringen können. Die Ermittlungen hätten nun ergeben, dass der Mann danach einen Schuss abgab, mit dem er sich in den Kopf traf, heisst es in der Mitteilung.

Untersucht hatten den Vorfall die Kriminalpolizei, die Kriminaltechnische Abteilung und das Institut für Rechtsmedizin. Die Ermittlungsbehörden gingen dabei "mit grosser Wahrscheinlichkeit von einem Suizid aus", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage.

Der Untersuchungshäftling war an dem Tag für einen Arztbesuch zur Notfallstation des Universitätsspitals Basel gebracht worden. Danach versuchte er zu flüchten, wurde aber nach wenigen hundert Metern von einem Polizisten in der St. Johanns-Vorstadt gestellt. In der Folge kam es zu dem Gerangel.

Wegen Banküberfall in U-Haft

Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte, sass der 21-Jährige wegen eines Banküberfalls in Riehen BS in Untersuchungshaft. Erst vor einigen Tagen waren er und ein mutmasslicher Mittäter, ein weiterer Deutscher im Alter von 30 Jahren, festgenommen worden.

Am 9. April war in Riehen die Raiffeisenbank an der Baselstrasse überfallen worden. Der vermummte Täter hatte das Personal mit einer Waffe bedroht und war danach mit einem grösseren Geldbetrag entkommen. Die Ermittlungen führten danach auch zum Mittäter.

Wie sich zudem herausstellte, sollen die beiden an ihrem Arbeitsplatz einen Tresor gestohlen haben. Darin hätten sich mehrere hunderttausend Franken befunden. Trotz verschiedener Versuche sei es den Männern jedoch nicht gelungen, den Tresor zu öffnen.

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SDA-ATS