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Gael Garcia Bernal (l) und Leonardo Ortizgris (r) als ewige Studenten, welchen ein grosser Kunstraub gelingt. Der Film läuft im Hauptwettbewerb der Berlinale. (zVg)

Pressebild

(sda-ats)

Es sah aus wie der Coup einer Profibande - doch hinter dem spektakulären Raub mexikanischer Nationalheiligtümer 1985 steckten Studenten. Im Film "Museo" hat Regisseur Alonso Ruizpalacios die Geschichte zu einem vergnüglichen Road- und Buddymovie verarbeitet.

"Es war ein Geschenk, dass die Eltern der Jungs nichts mit dem Film zu tun haben wollten, so konnten wir einen neuen Anfang finden", sagte der Regisseur am Donnerstag bei einer ersten Vorstellung des "Museums" auf der Berlinale. Der Film bewirbt sich um einen der begehrten Bären-Preise, die Auszeichnungen werden am Samstag vergeben.

Die Hauptrolle spielt der mexikanische Leinwandstar Gael Garcia Bernal. Gemeinsam mit einem Studentenfreund raubt er wertvolle Inka-Schätze aus dem nationalen Völkerkundemuseum. Erst nach und nach wird den Tätern bewusst, was sie mit ihrer Aktion ausgelöst haben. "Mich hat vor allem die innere Reise der beiden interessiert - wie wird ein Kind, das eigentlich nur einen Streich spielen will, zu einem Verbrecher?", sagte der Filmemacher.

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SDA-ATS