Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der UNO-Sicherheitsrat hat den Terroranschlag mit fast 100 Toten im Jemen scharf verurteilt. Alle terroristischen Akte seien "kriminell und nicht zu rechtfertigen", ungeachtet des Beweggrunds und der Täter, heisst es in einer Erklärung des mächtigsten UNO-Gremiums.

Terrorismus sei eine der ernsthaftesten Bedrohungen für den internationalen Frieden und die Sicherheit. Der Sicherheitsrat bekräftigte seine Entschlossenheit, jede Form des Terrorismus zu bekämpfen.

Auch US-Präsident Barack Obama äusserte sich über die Lage im Jemen. "Wir sind sehr besorgt wegen Al-Kaida und Extremisten im Jemen", sagte er. Zwar sei die Phase des politischen Übergangs im Jemen vergleichsweise gewaltfrei verlaufen. "Aber die Arbeit ist noch nicht beendet."

Sicherheit und Stabilität im Jemen sei entscheidend für die Sicherheit in der gesamten Region. Ähnliche Sicherheitsprobleme gebe es auch im afrikanischen Somalia, fügte Obama hinzu.

Anschlag bei Probe für Militärparade

Bei einem verheerenden Selbstmordanschlag im Zentrum von Sanaa starben mindestens 96 Soldaten, 200 weitere wurden verletzt. Ein uniformierter Mann sprengte sich bei einer Probe für eine Militärparade zum Nationalfeiertag in die Luft.

Die Soldaten der zentralen Sicherheitskräfte hatten für die Parade zum 22. Jahrestag der Vereinigung des sozialistischen Süd-Jemen mit dem republikanischen Nord-Jemen geübt.

Zum Anschlag bekannte sich die Terrorgruppe Ansar al-Scharia, wie die jemenitische Webseite "Al-Taghier" berichtete. Die Gruppe ist eine Unterorganisation des Terrornetzes Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP).

Der Anschlag vom Montag ist der schwerste Anschlag im Jemen seit dem Amtsantritt von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi im Februar. Hadi hatte dabei den im Jemen aktiven Rebellen der Terrororganisation Al-Kaida den Kampf angesagt.

SDA-ATS