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Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch mit deutlichen Verlusten geschlossen. Die Märkte seien immer noch verstimmt über die gestrige Sitzung der US-Notenbank Fed, hiess es von Händlern.
Auch der Wall Street stiessen die Aussagen der Währungshüter weiter sauer auf - sie sackte im frühen Handel erneut ab und präsentierte sich zum Schweizer Börsenschluss tiefrot.
Händler sprachen allerdings auch von Gewinnmitnahmen nach den Kursanstiegen der vergangenen Wochen. "Die Bäume wachsen bekanntlich nicht in den Himmel", kommentierte einer. Auch schwache Konjunkturdaten aus China sowie die düstereren Aussichten der Bank of England trugen nicht zur Stimmungsverbesserung bei.
Das Blue-Chips-Barometer SMI schloss mit -2,02 Prozent auf 6'265,84 Zählern. Der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 2,04 Prozent auf 5'536,86 Punkte.
Einzig die Titel von Nestlé hielten sich dank solider Zahlen den Tag über als einziger SMI-Wert im Plus, wurden im späten Handelsverlauf aber auch mit 0,2 Prozent ins Minus gezogen.
Anders erging es Adecco, die trotz starker Quartalszahlen 4,1 Prozent einbüssten. Deutlich abgeschlagen waren auch Nobel Biocare, die mit Verlusten von 10,1 Prozent herbe Verluste einstecken mussten.
Insgesamt mussten konjunktursensible Werte aufgrund der Befürchtungen einer sich abschwächenden Wirtschaftserholung Federn lassen. So verloren die Luxusgüterhersteller Swatch 3,3 Prozent, Richemont fielen um 3,8 Prozent. Auch ABB (-4,3%) gaben deutlich nach. Defensive Werte wie Roche (-1,2%) oder Swisscom (-0,8%) hielten sich noch auf den vorderen Plätzen.
Im Bankensektor war die Stimmung ebenfalls düster - CS fielen um 3,3 Prozent, UBS gaben um 4,5 Prozent nach. Auch Julius Bär schlossen mit 4,3 Prozent im Minus. Aktien der Vontobel-Bank aus dem breiten Markt konnten sich indes nach Zahlen und einem überraschend starken Neugeldzufluss abkoppeln und gewannen 0,7 Prozent.

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SDA-ATS