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Die Deutsche Bahn hat 2010 im Zuge der wirtschaftlichen Erholung Umsatz und Gewinn erwartungsgemäss steigern können. Die Erlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 17,3 Prozent auf 34,4 Mrd. Euro, wie die Deutsche Bahn am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Der Nettogewinn kletterte von 830 Mio. Euro 2009 auf 1,058 Mrd. Euro im letzten Jahr. Durch den Kauf des britischen Verkehrskonzerns Arriva wuchsen aber auch die Schulden des Konzerns, und zwar um 1,9 Mrd. Euro auf 16,9 Mrd. Euro.

Chaos wegen dem Wetter

Das Ergebnis hätte noch weit höher ausfallen können, wären die riesigen, teils wetterbedingten Probleme im Personenverkehr nicht gewesen: Der Gewinn schrumpfte hier massiv - trotz steigender Passagierzahlen.

Im staatlich subventionierten Regionalverkehr machten sich die Folgen des Chaos bei der Berliner S-Bahn bemerkbar, der Umsatz gab um 0,4 Prozent auf 7,6 Mrd. Euro nach.

Im Fernverkehr mit ICE und IC stiegen die Einnahmen um 4,6 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) fiel dagegen um 17 Prozent auf 117 Mio. Euro. Der strenge Winter sowie damit zusammenhängende Aufwendungen für Instandhaltung, Schadenbeseitigung und Winterdienst kosteten den Konzern mehr als 120 Mio. Euro.

Konzernchef Rüdiger Grube gelobte angesichts der wetterbedingten Zugsusfälle und grossen Verspätungen Besserung. Der wirtschaftliche Erfolg schaffe eine wesentliche Voraussetzung für mehr Service und Qualität.

Passagiere kommen trotz Problemen

Über einen Passagiermangel kann sich das Unternehmen nicht beklagen. 1,95 Milliarden Menschen reisten mit der Bahn, das war ein Plus von 2,2 Prozent. Die Verkehrsleistung kletterte um 2,4 Prozent auf 78,6 Milliarden Personenkilometer.

Der Güterverkehr profitierte von der anziehenden Konjunktur. 2010 wurden 415,4 Millionen Tonnen Güter befördert, das waren 21,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Verkehrsleistung nahm um 12,6 Prozent auf 105,8 Milliarden Tonnenkilometer zu.

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SDA-ATS