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Berlin - Die Deutsche Bahn hat mehrere Manager wegen Korruption entlassen. Sie sollen für lukrative Ausland-Aufträge Schmiergelder in Millionenhöhe gezahlt haben.
"Der Verdacht der unregelmässigen Zahlungen hat sich nun erhärtet, so dass wir erste harte Konsequenzen gezogen haben", sagte ein Bahn-Sprecher und bestätigte damit einen Bericht der "Berliner Zeitung".
Neben den Kündigungen bei der Konzerntochter DB International seien auch Verträge mit mehreren Beratern und freien Mitarbeitern beendet worden. Das Volumen der vermutlich fragwürdigen Zahlungen liege im "mittleren einstelligen Millionenbereich".
Die Zahlungen seien seit 2005 für mehrere Bahn-Projekte in Griechenland, Ruanda, Algerien, Tansania und Libyen geflossen. Bei den Verdächtigen soll es sich um zehn Mitarbeiter aus dem mittleren Management handeln, darunter Projektleiter und Leiter der Buchhaltung.
Parallel zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main hatte die Deutsche Bahn die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG eingeschaltet. In ihrer Tochterfirma DB International bündelt die Bahn ihre Ausland-Aktivitäten, die von Beratungstätigkeiten bis zur Entwicklung und Instandhaltung von Bahnstrecken reichen.

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SDA-ATS