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Nach neun Monaten haben die Deutsche Bahn (DB) und die Lokführergewerkschaft GDL ihrem Lohnstreit ein Ende gesetzt: In der 15. Verhandlungsrunde beschlossen beide Parteien am Freitag in Frankfurt ein Gesamtpaket für die rund 20'000 DB-Lokführer.

Wie der Konzern mitteilte, wurden ein Rahmenvertrag im Personen- und Güterverkehr sowie Verbesserungen bei den Einkommen und der betrieblichen Altersversorgung in einem Volumen von drei Prozent vereinbart.

DB-Personalchef Ulrich Weber bezeichnete das Ergebnis als "vernünftigen Kompromiss". Es sei nun an der GDL, weitere Unternehmen für den sogenannten Bundesrahmen-Tarifvertrag zu gewinnen, damit er seine volle Wirkung entfalten könne. Der Vertrag gelte rückwirkend zum 1. Januar und laufe bis 30. Juli 2012.

Arbeitgeber und Gewerkschaft einigten sich zudem auf eine Verbesserung der Entgelte der DB-Lokführer um zwei Prozent. Berufseinsteiger bekommen damit 2341 Euro monatlich, erfahrene Lokführer 2831 Euro.

Zusätzlich werde ein Prozent pro Jahr für die individuelle Altersvorsorge gezahlt. Ausserdem seien Verbesserungen bei Urlaubsregelungen, Nachtarbeit und Zulagen vereinbart worden, hiess es.

Die Deutsche Bahn erklärte darüber hinaus ihre Bereitschaft, den bestehenden Kündigungsschutz beizubehalten. Diese Zusage sei als ein Teil in einem neuen Zukunft-Tarifvertrag festgeschrieben worden.

Konflikt bei Regionalbahnen hält an

Trotz der Einigung bei der DB geht der Konflikt bei den deutschen Regionalbahngesellschaften weiter. Der 48-Stunden-Streik der Lokführer verursachte erneut Ausfälle und Behinderungen. Nach Angaben der Gewerkschaft GDL blieben bei den Bahn-Konkurrenten 70 Prozent der Züge stehen.

Nur mit Keolis (Eurobahn) konnte die GDL sich bisher annähern und an den Verhandlungstisch zurückkehren. Die Lokführergewerkschaft hatte ihre Mitglieder seit dem frühen Donnerstagmorgen zu einem bundesweiten Streik aufgerufen, der erst in der Nacht zum Samstag endet.

Mit der aktuellen sechsten Streikwelle bei 20 regionalen Schienenverkehrsunternehmen im ganzen Land will die Arbeitnehmerseite erreichen, dass künftig alle 26'000 Lokführer auf dem Niveau der DB bezahlt werden.

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SDA-ATS