Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Frankfurt - Die Deutsche Bank schreibt trotz der Turbulenzen an den Kapitalmärkten weiter Milliardengewinne. Im zweiten Quartal 2010 verdiente das grösste deutsche Geldhaus 1,2 Mrd. Euro und damit neun Prozent mehr als vor einem Jahr.
Dank der Konjunkturerholung musste die Deutsche Bank deutlich weniger Geld für faule Kredite zurücklegen. Die Risikovorsorge sank im Jahresvergleich um drei Viertel auf 243 Mio. Euro, wie die Grossbank am Dienstag mitteilte.
Dagegen bremste die Verunsicherung der Anleger wegen der Schuldenkrise in Europa wie bei anderen Banken auch die Erträge im Kerngeschäft Investmentbanking - besonders im Vergleich zum starken ersten Vierteljahr.
"Die Weltwirtschaft dürfte sich weiter beleben", erklärte Bankchef Josef Ackermann. Vor allem im Privat- und Firmenkundengeschäft seien daher branchenweit weitere Zugewinne zu erwarten, "während die Kapitalmarktaktivitäten der Banken grösseren Schwankungen als in den letzten zwölf Monaten ausgesetzt sind".
Vor Steuern stieg der Gewinn um 16 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro, rund die Hälfte davon im Investmentbanking. Dem Frankfurter Geldhaus half dabei auch die Übernahme von Teilen der niederländischen Bank ABN Amro. Der Kaufpreis lag mehr als 200 Mio. Euro unter dem Buchwert, was zu einem entsprechenden Einmalgewinn führte.
Während der Überschuss deutlich über den durchschnittlichen Analystenprognosen lag, hatten die Experten dem Institut vor Steuern etwas mehr zugetraut.
Mit ihren Privat- und Firmenkunden hat die Deutsche Bank im zweiten Quartal so viel verdient wie seit dem Höhepunkt der Finanzkrise nicht mehr. Der Gewinn vor Steuern in der Sparte Private and Business Clients (PBC) lag bei 233 Mio. Euro.
Mehr Gewinn hatte die Deutsche Bank dort seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 nicht mehr erzielt, vor einem Jahr waren es nur 55 Mio. Euro gewesen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS