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Die Deutsche Bank hat sich im Investmentbanking besser gehalten als die Konkurrenz und bleibt auf Kurs auf das grosse Ziel von Bankchef Josef Ackermann. Im ersten Quartal wies die grösste deutsche Bank einen Gewinn von 3,0 (Vorjahr: 2,8) Mrd. Euro vor Steuern aus.

Damit verblüffte Ackermann am Donnerstag die Analysten. Diese hatten einen Gewinnrückgang erwartet und dem Bankchef sein ehrgeiziges Jahresziel bislang nicht so recht abgenommen. Ackermann will 2011 im Kerngeschäft operativ einen Gewinn vor Steuern von zehn Milliarden Euro erwirtschaften.

Allein das Investmentbanking steuerte in den ersten drei Monaten 2,6 Mrd. Euro zum Konzerngewinn bei. Doch dank der Übernahme der Postbank, mit der die Deutsche Bank ihre Kundenzahl auf 28,8 Mio. mehr als verdoppelt hat, steht das Institut nicht mehr nur auf einem Bein.

Im Geschäft mit Privatkunden sowie in der Vermögensverwaltung verdiente die Deutsche Bank fast eine Milliarde Euro - fünfmal so viel wie vor einem Jahr. "Ebenso wie die Höhe ermutigt die breite Basis der Erträge in diesem Quartal", sagte der gebürtige St. Galler Ackermann, der die Stärkung der Basis im Heimatmarkt nach der Finanzkrise vorangetrieben hatte.

Zweithöchster Gewinn in Firmengeschichte

Nach Steuern schaffte die Deutsche Bank einen Gewinn von 2,1 (1,8) Mrd. Euro - den zweithöchsten der Firmengeschichte. Das war dank einer geringeren Steuerquote fast ein Fünftel mehr als im ersten Vierteljahr 2010. Nur Anfang 2007 - kurz vor der Finanzkrise - war es etwas besser gelaufen.

Die harte Kernkapitalquote (Core Tier-1) schnellte binnen drei Monaten auf 9,6 (Ende 2010: 8,7) Prozent. Das Investmentbanking reichte vor Steuern zwar nicht ganz an den starken Vorjahresgewinn von 2,7 Mrd. heran. Doch die Deutsche Bank erwies sich als stabiler als viele Rivalen in der Schweiz und den USA, die zuletzt über eine Flaute im Anleihehandel klagten.

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SDA-ATS