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Sorgen an den europäischen Kapitalmärkten vor einem "harten" Brexit ohne Anschlussabkommen, im Bild die Skyline von Frankfurt.

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

Die deutschen Banken warnen vor Chaos an den Finanzmärkten im Falle eines ungeregelten Brexit. Fortschritte in den Verhandlungen über den für Ende März 2019 geplanten Austritt Grossbritanniens aus der EU seien dringend nötig.

Ohne ein Anschlussabkommen "drohen Verwerfungen an den europäischen Kapitalmärkten - übrigens nicht nur in London, sondern auch in Frankfurt, Paris und Amsterdam", sagte der Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbands BdB, Andreas Krautscheid, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Der Brexit beschäftigt die meisten unserer Mitgliedsbanken, und die Sorge bei allen wächst", betonte Krautscheid.

Er verwies darauf, dass zahlreiche komplexe Kapitalmarktgeschäfte über London laufen. "Jede Nacht werden Millionen von Datensätzen zwischen London und dem Kontinent transferiert", erläuterte Krautscheid.

"Ohne eine Brexit-Einigung beziehungsweise eine Übergangsregelung müssten Ende März von einem Tag auf den anderen die Leitungen gekappt werden, weil die europäische Datenschutzgrundverordnung den Datenaustausch mit einem Drittstaat nicht zulässt." Das könnte nicht nur für die Finanzwirtschaft erhebliche Konsequenzen haben, sondern für die gesamte Industrie, betonte der Verbandsvertreter.

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SDA-ATS