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München - Mit einem Rekordgewinn im zweiten Quartal hat der Autobauer BMW die tiefe Branchenkrise abgehakt. Nachdem auch Daimler und Audi starke Zahlen vorgelegt haben, fordern Politiker der deutschen Regierungsparteien von der Branche die staatliche Abwrackprämie zurück.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Alexander Funk rief die Regierung in der "Bild"-Zeitung vom Dienstag dazu auf, Vorschläge zu machen, "wie eine gerechte Beteiligung der gesamten Branche" aussehen könne. "Angesichts der sprudelnden Gewinne sollte die Autoindustrie an den Kosten der Abwrackprämie beteiligt werden.
Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Obmann im Finanzausschuss, Daniel Volk, sprach sich ebenfalls für eine Kostenübernahme aus. "Die Autoindustrie ist der grosse Profiteur der Abwrackprämie, für die der deutsche Steuerzahler die Kosten getragen hat. Es ist an der Zeit, dass die Branche einen Teil davon übernimmt", sagte er der "Bild".
Die Abwrackprämie war Anfang 2009 beschlossen worden. Die damals regierende grosse Koalition aus CDU/CSU und SPD hatte 5 Mrd. Euro bereit gestellt, um den Kauf von Neuwagen zu fördern und die Autoindustrie in der Wirtschaftskrise zu stützen.
BMW tritt auf EuphoriebremseIn die Euphorie, die mittlerweile bei den Autobauern wieder herrscht, will BMW-Chef Norbert Reithofer aber nicht einstimmen. "Wir können uns nicht zurücklehnen", betonte er. Im zweiten Halbjahr gebe es weiter konjunkturelle Risiken. BMW fürchtet, dass die Erholung ein Strohfeuer sein könnte.
Überdies geben die deutschen Premium-Hersteller zu bedenken, dass von der staatlichen Verschrottungsgutschrift neben VW und Opel vor allem ausländische Massenhersteller wie Fiat oder PSA Peugeot Citroën profitiert hätten. Zudem seien so Sozialkosten gespart worden.

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SDA-ATS